Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Stadtflucht

Wo sich die Donaunixe einst sonnte

Gleich nach der Ankunftsstelle am Nordufer der Insel taucht man in einen Urwald ein, in dem drei Weiher nisten.
Gleich nach der Ankunftsstelle am Nordufer der Insel taucht man in einen Urwald ein, in dem drei Weiher nisten.Harald Klauhs
  • Drucken
  • Kommentieren

Wer in vergleichsweise unberührte Natur fliehen möchte, der ist auf der Insel Wörth goldrichtig. Das Donaueiland bei St. Nikola im Strudengau ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet – und ohne Boot kaum zu erreichen.

Es war einmal ein Fährmann. Der lebte mit seiner kranken Mutter an einer der gefährlichsten Stellen der Donau. Nicht viele Menschen wollten vom Hößgang auf die andere Seite zur Burg Werfenstein gebracht werden. Deshalb war der Fährmann froh, als ein paar angeheiterte Bauernburschen eintrafen und „Holüber!“ riefen. Während der Überfahrt tranken die Burschen weiter und trieben allerlei Unfug, sodass das Boot bedrohlich schwankte. Als sie nahe an die Insel Wörth kamen, trauten sie ihren Augen nicht: Da saß auf einer Sandbank eine Nixe. Die jungen Männer riefen allerlei Unflätiges in ihre Richtung. Dem Fährmann aber tat das fremde Wesen leid und so drohte er den Burschen, sie in die Donau zu werfen, wenn sie nicht sofort aufhörten. Die Nixe aber tauchte in den Strudeln des Stromes ab.