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Schadenersatz

Mit Punsch verbrüht: Kein Geld für Kind

Selten wird so klar vor heißem Punsch gewarnt.
Selten wird so klar vor heißem Punsch gewarnt.(c) Feature: APA/Herbert Neubauer

Auf einer Feier schenkte ein Politiker sehr heißen Punsch aus. Ein achtjähriges Mädchen erlitt schwere Verletzungen, als das Getränk umfiel. Der Mann müsse aber nichts zahlen, entschied nun der Oberste Gerichtshof.

Wien. Mit den Weihnachtsmärkten beginnt für viele die Punschzeit. Welche Gefahren durch das Heißgetränk aber auch abseits von Alkoholisierungen lauern können, zeigt eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH). Geklagt hatte ein achtjähriges Mädchen, das durch einen Kinderpunsch Verbrühungen erlitten hatte.