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Nachhaltigkeit

Anna Wintour spricht sich gegen Fast Fashion aus

(c) REUTERS (ALKIS KONSTANTINIDIS)

Die „Vogue"-Chefin ist der Meinung, dass man mehr auf Handwerk und Kreativität und weniger auf Billigware setzen sollte.

In Modeangelegenheiten sollte man wohl besser auf Anna Wintour, immerhin Chefin der US-"Vogue" hören. In einem Interview mit Reuters erklärte sie jetzt wie wichtig es sei, bewusster und nachhaltiger einzukaufen.

"Ich denke es bedeutet für uns alle, dass wir uns mehr mit Handwerk und Kreativität und weniger mit Kleidung beschäftigen sollen, die sofort weggeworfen wird", erklärt sie. Und weiter: "Es geht darum mit unserem Publikum, unseren Lesern darüber zu sprechen, wie Kleidung, die wir besitzen, mehr geschätzt wird und die immer wieder und wieder getragen wird und vielleicht auch an die Tochter und den Sohn weitergegeben wird, was auch immer dann der Fall ist."

Erst letzte Woche ist der Verlag Condé Nast, dem Wintour als künstlerische Direktorin vorsteht, als erstes Medienunternehmen der Fashion Industry Charter for Climate Action der UN beigetreten.

Condé Nast will damit Konsumenten dazu anregen, Kleidung wiederzuverwenden, nachhaltige Mode zu unterstützen und wegweisende Materialien zu verwenden.

(Red.)