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Neuer Sieg für Boeing im Streit mit Airbus

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Die von der WTO genehmigten Strafzölle für EU-Importe über 7,5 Milliarden Dollar bleiben in Kraft.

Im Dauerstreit zwischen den Flugzeugbauern Airbus und Boeing hat das europäische Konsortium erneut einen Rückschlag erlitten. Die Welthandelsorganisation (WTO) wies am Montag einen Vorstoß der Europäischen Union zurück. Darin hatte die EU erklärt, durch 18 Änderungen den Vorwurf der unzulässigen Subventionen für Airbus vom Tisch geräumt zu haben.

Die Maßnahmen betrafen Darlehen aus den vier EU-Mitgliedstaaten Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien zur Finanzierung der Entwicklung des A380 und des A350-XWB-Jets durch Airbus.

Es sei nicht gelungen darzulegen, dass die Veränderungen den Vorgaben der WTO entsprächen, befand die Organisation. Damit bleibt die jüngste WTO-Entscheidung, die den USA im Gegenzug für die Subventionsverstöße Strafzölle für EU-Importe im Wert von bis zu 7,5 Milliarde Dollar (6,8 Mrd. Euro) erlaubt, in Kraft. Beide Seiten haben innerhalb von 30 Tagen die Möglichkeit, Berufung einzulegen.

(APA/dpa)

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