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Gesundheit

Jeder Körper is(s)t anders

Ein Apfel ist gesund, zu viele Äpfel sind es sicher nicht.
Ein Apfel ist gesund, zu viele Äpfel sind es sicher nicht.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Äpfel können eine Fettleber auslösen, Kalorienzählen bringt nicht viel, Milch kann gefährlich sein, Käse hemmt den Blutzucker. TV-Arzt Carsten Lekutat hat ein kluges Buch geschrieben, wie Nährstoffe im Körper wirken.

Aufmerksame Zeitgenossen werden es beim Frühstück mit Freunden, im Hotel oder sonst wo bereits bemerkt haben. In der Früh gibt es bis auf die Tee- und Kaffeeglaubensfrage noch eine andere: Wer gehört zur Brot- und wer zur Haferflockenfraktion? Die einen kommen ohne ihr Vollkornweckerl nicht in die Gänge. Die anderen brauchen ein Müsli, um die ersten Stunden des Tages zu überleben. Das ungesunde (aber gute) Marmeladensemmerl (und die Frühstücksverweigerer) einmal zur Seite geschoben ist die Frage tatsächlich auch eine ernährungsrelevante. Es gibt Menschen, bei denen Haferflocken einen starken Anstieg des Blutzuckers erzeugen, Vollkornbrot generiert diesen Effekt nicht – und umgekehrt. Vereinfacht formuliert heißt das: Was den einen lange satt hält, führt beim anderen zu Heißhungerattacken.