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Krise

Wie sich die SPÖ sanieren will

PK SPOe 'BILDUNGSPOLITISCHE HERAUSFORDERUNGEN FUeR DIE NAeCHSTE REGIERUNG - LEHRERINNEN ALS EIN SCHLUeSSEL ZUM BILDUNGSERFOLG': RENDI-WAGNER
Dass Rendi-Wagner noch immer an der Spitze steht, laut eigenen Aussagen „kämpferisch wie eh und je“, hat auch mit ihren Unterstützern zu tun. (Archivbild)APA/HELMUT FOHRINGER

Die Gremiensitzung der SPÖ zog sich in die Länge. Rendi-Wagner wollte über das Budget reden – ihre Kritiker wollten aber über Rendi-Wagner sprechen.

Wien. Die SPÖ sprach noch nie gerne über ihre Schulden, ihre Bankkredite, ihre schwierige wirtschaftliche Lage. Am Montag tat sie es doch: Das Präsidium und der Vorstand der Partei kamen zu einer Krisensitzung zusammen. Die drohenden Kündigungen und der strikte Budgetkurs mussten von den Gremien abgesegnet werden. Und die roten Zahlen der SPÖ offensiv anzusprechen war für die SPÖ-Spitze sichtlich angenehmer, als das zweite große Problem der Sozialdemokratie zu thematisieren: die Unzufriedenheit in der Partei mit ihrer eigenen Führung.

Aber auch dazu gab es Gesprächsbedarf, und zwar jede Menge. Die Sitzung in den Parlamentsbüros der Sozialdemokraten zog sich in die Länge. „Es fliegen die Fetzen. Es geht um Geld – und Personal“, berichtete ein Sozialdemokrat.