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Automarkt

Pkw-Neuzulassungen heuer rückläufig - E-Autos im Trend

PEROUTKA Guenther / WB
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Das Neuwagengeschäft war in den ersten elf Monaten schwächer als im Vorjahr. Der Anteil alternativ betriebener Pkw hngegen steigt weiter.

In Österreich wurden in den ersten elf Monaten weniger Autos und Kfz insgesamt zugelassen. Zuwächse bei Pkw gab es nur bei mit alternativen Kraftstoffen betriebenen Autos, die aber einen relativ geringen Anteil haben. Benziner und Dieselautos waren rückläufig. Im Monat November wurden ebenfalls etwas weniger Autos neu zugelassen, nach einem kräftigen Plus im Oktober.

Im November sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 23.271 Stück, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Im Oktober 2019 hatte es noch einen Anstieg um 11,7 Prozent gegeben. Im Zeitraum Jänner bis November wurden 306.681 Autos neu zugelassen, um 4,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Anteil alternativ betriebener Pkw betrug in den ersten elf Monaten 7,8 Prozent, das waren um 2,9 Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen in diesem Bereich um mehr als die Hälfte (51,7 Prozent) auf 23.766 Pkw. Davon 46,6 Prozent Benzin-Hybrid-Pkw, 36,0 Prozent hatten reinen Elektroantrieb und 15,1 Prozent waren Diesel-Hybrid-Pkw.

Die Neuzulassungen von Dieselautos sanken um 11,1 Prozent, von Pkw mit Benzinantrieb um 5,0 Prozent. Der Anteil der Benziner an den neu zugelassenen Pkw lag bei 54,0 Prozent. Dieselfahrzeuge kamen nur mehr auf 38,2 Prozent, vor einem Jahr waren es noch 41 Prozent.

Unter den zehn wichtigsten Marken blieb VW mit einem Anteil von 16,1 Prozent Marktführer - trotz eines Rückgangs von 8,7 Prozent. Dahinter folgten Skoda (Anteil: 8,4 Prozent; plus 6,5 Prozent) und Seat (Anteil: 6,2 Prozent; plus 4,1 Prozent).

Auf Pkw entfallen drei Viertel aller neu zugelassenen Fahrzeuge. Die Kfz-Neuzulassungen insgesamt sanken in den ersten elf Monaten um 2,7 Prozent auf 408.624. Im November wurden 28.169 Kfz neu zugelassen, um 4,8 Prozent weniger als im November 2018 und um 11,1 Prozent weniger als im Vormonat Oktober 2019. In den ersten elf Monaten wurden mehr Lkw Klasse N3 (plus 9,3 Prozent) sowie land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (plus 16,5 Prozent) neu zugelassen. Rückgänge gab es bei Sattelzugfahrzeugen sowie Lkw der Klassen N1 und N2. Gestiegen sind die Neuzulassungen bei Motorfahrrädern (plus 7,7 Prozent) und Motorrädern (plus 7,3 Prozent).

(APA)