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Rekord-Kurssturz bei Tonic-Anbieter Fevertree

Fevertree verdient mit seinen Produkten prächtig, verkauft allerdings weniger als erhofft.
Fevertree verdient mit seinen Produkten prächtig, verkauft allerdings weniger als erhofft.REUTERS
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Der britische Anbieter von Tonic Water kann die Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Die Aktien fallen um knapp 21 Prozent.

Ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft auf dem Heimatmarkt brockt Fevertree den größten Kurssturz der Firmengeschichte ein. Die Aktien des britischen Anbieters von Tonic Water fielen am Montag um knapp 21 Prozent und waren mit 1577,5 Pence (18,5 Euro) so billig wie zuletzt vor etwa zweieinhalb Jahren.

Dem Unternehmen zufolge lagen die Umsätze 2019 nach ersten Berechnungen mit umgerechnet 305 Millionen Euro um 10 Prozent unter Markterwartungen. Vor diesem Hintergrund werde das Geschäft 2020 wohl nur im niedrigen zweistelligen Prozentbereich wachsen. Sollte sich das Großbritannien-Geschäft nicht erholen, müssten die Gewinnprognosen für das laufende Jahr um 18 Prozent gesenkt werden, schrieb Analyst Edward Mundy von der Investmentbank Jefferies. Gleichzeitig könnten Übernahmespekulationen wieder aufkommen.

Fevertree ist an der Börse nach dem Kurzsturz immer noch umgerechnet 2,14 Milliarden Euro wert. 2018 waren bei Erlösen von 268 Millionen Euro knapp 70 Millionen Euro verdient worden.