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Kartellgericht soll Streit um „Krone“ klären

Die „Kronen Zeitung“ ist mit etwas mehr als zwei Millionen Lesern nach wie vor unangefochten die größte Tageszeitung des Landes.
Die „Kronen Zeitung“ ist mit etwas mehr als zwei Millionen Lesern nach wie vor unangefochten die größte Tageszeitung des Landes.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Hat die Familie Dichand die Mehrheit an der „Kronen Zeitung“ verloren? Diese Frage soll nun das Kartellgericht klären. Hinter den Kulissen bastelt Immobilienunternehmer René Benko an einer „österreichischen Lösung“.

Wien. Der Kampf um die „Kronen Zeitung“ ist um ein Kapitel reicher. Seit Freitag ist das Kartellgericht am Zug. Es muss binnen fünf Monaten klären, ob sich die Eigentumsverhältnisse bei der „Kronen Zeitung“ geändert haben. Bekanntlich meldete die deutsche Funke-Gruppe am 30. Dezember die „alleinige Kontrolle“ über die „Krone“ bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) an. Diese schaltet nun das Kartellgericht ein. „Es bestehen erhebliche Bedenken zur Anmeldefähigkeit des Zusammenschlusses. Aus diesem Grund stellt die BWB am 24. 1. 2020 einen Antrag auf Prüfung des Zusammenschlusses beim Kartellgericht“, heißt es. „Während der Prüfung des Zusammenschlusses ergaben sich komplexe Fragen insbesondere im Hinblick auf die Auslegung der vorgelegten Gesellschaftsverträge“, schreibt die BWB.