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Was Österreicher mit ihrem Geld tun

(c) REUTERS (Pascal Lauener)
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37 Prozent planen eine größere Anschaffung. Die Kreditsumme steigt stark.

Wien. Bei den Finanzvorhaben der Österreicher für 2020 herrscht zwar noch Unentschlossenheit: So will je ein Drittel sein Geld eher ausgeben, mehr Geld veranlagen oder das Finanzverhalten nicht ändern. Auffällig aber ist, dass mehr als ein Drittel (37 Prozent) heuer eine größere Anschaffung planen, das geht aus einer Integral-Umfrage, durchgeführt im vierten Quartal 2019 im Auftrag der Erste Bank, hervor.

Noch mehr ins Auge springt, dass sich nicht nur der Prozentsatz derer, die das fremdfinanzieren wollen, von 17 Prozent (2018) auf 22 Prozent (2019) erhöht hat, sondern auch die durchschnittliche Kreditsumme, die eingeplant wird, von 59.100 Euro auf 85.400 Euro.

Im Übrigen veranlagen die Österreicher immer noch konservativ, angesichts von Mini-Zinsen ist die Beliebtheit von Sparbuch und Bausparverträgen aber deutlich gesunken. 57 Prozent von 1000 Befragten gaben an, ihr Geld 2020 auf ein Sparbuch legen zu wollen, um acht Prozentpunkte weniger als 2018. 42 Prozent planen, einen Bausparvertrag abzuschließen, ein Minus von sieben Prozentpunkten.

Etwas gefragter sind Fonds, Aktien und Anleihen. 33 Prozent der Befragten gaben an, ihr Geld heuer so veranlagen zu wollen, um drei Prozentpunkte mehr als im vierten Quartal 2018.  (APA/est)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.01.2020)