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Anleger können am eigenen Alltag verdienen

Neben österreichischen Firmen wie OMV oder Verbund finden sich auch das japanische Pharmaunternehmen Takeda, der deutsche Chiphersteller Infineon oder Microsoft unter den größten Positionen.
Neben österreichischen Firmen wie OMV oder Verbund finden sich auch das japanische Pharmaunternehmen Takeda, der deutsche Chiphersteller Infineon oder Microsoft unter den größten Positionen.REUTERS
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Der Standortfonds Own360 ist – nach Österreich – auch in Deutschland gestartet.

Wien. Anleger investieren gern im eigenen Land. Für Österreicher wirkt sich diese „Home Bias“, die Fixiertheit auf Aktien aus dem eigenen Land, aber noch negativer aus als für US-Amerikaner oder Deutsche, deren Leitindizes differenzierter zusammengesetzt sind als der finanz- und industrielastige Wiener ATX.

Das Fintech Own360, vormals Own Austria, hat sich zum Ziel gesetzt, den Menschen eine differenziertere Möglichkeit zu bieten, in das zu investieren, was sie schon kennen. Nebenbei will man auch die Finanzbildung stärken.

Der gleichnamige Standortfonds investiert in jene 250 Unternehmen, die gemessen an Absatz und Mitarbeiterzahl den größten Einfluss auf die österreichische Wirtschaft haben. Neben österreichischen Firmen wie OMV oder Verbund finden sich auch das japanische Pharmaunternehmen Takeda, der deutsche Chiphersteller Infineon oder Microsoft unter den größten Positionen.

Nun will man auch in Deutschland durchstarten. Ende 2020 hofft man auf 25.000 neue Fondskunden. In Österreich gibt es 7000 Kunden. Auch der deutsche Ableger wird in 250 Unternehmen investieren, die für die deutsche Wirtschaft wichtig sind. Zu den größten Positionen zählen die Allianz, SAP, Volkswagen, BMW und Daimler, aber auch McDonald's, Coca-Cola und Apple.

 

Finanzbildung via App

Vertrieben wird der Fonds via App. Dort kann man sich anmelden und einen Sparplan für 10, 30 oder 100 Euro pro Monat abschließen. Die gesamten Kosten sollen weniger als ein Prozent pro Jahr ausmachen. Depotgebühr und Transaktionskosten gibt es keine. Dafür kann man auf der App mit anderen Anlegern diskutieren, Artikel kommentieren und an einem Quiz teilnehmen. Dabei kann man – kleine – Fondsanteile gewinnen. (b. l.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.02.2020)