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GP-Zirkus

Formel 1: Alter Streit und neue Vaterfreuden

Der GP-Zirkus ist weiterhin in der Boxengasse geparkt.
Der GP-Zirkus ist weiterhin in der Boxengasse geparkt.(c) APA/AFP/WILLIAM WEST
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RB Racing erwägt Klage, Bernie Ecclestone wird noch einmal Vater.

London. Es vergeht kein Tag in der Formel 1 ohne Streit und Debatten über Rennen, Regeln und Millionen. Zwar ist der GP-Zirkus nach der gescheiterten Auftakt-Posse von Melbourne weiterhin in der Boxengasse geparkt und ein Saisonstart weiterhin nicht absehbar, doch das bedeutet ja nicht, dass Streitereien auch pausieren müssen.

RB Racing goss in Ferraris „Kuhhandel“-Causa mit dem Automobilweltverband FIA ob verbotener Treibstoffmengen neues Öl ins Feuer. Weder die Italiener noch die FIA-Granden wollten Details preisgeben, und da es keine Strafe gab laufen die Teams, angeführt von Christian Horner Sturm.

Es sei ein „Skandal“, so Horner, wie die FIA damit umgegangen sei. Es sei mehr Leistung im Spiel gewesen als erlaubt. Da keine Reaktion folgte, werde man nach Ende der Krise selbst handeln. Eine Klage gilt als wahrscheinlich.

 

Das vierte Kind

Bernie Ecclestone, 89, verfolgt das Geschehen mit Freude aus der Distanz. Er lebt seit fünf Jahren mit seiner dritten Ehefrau Fabiana, 41, in São Paulo. Nun wurde bekannt, dass sie im Sommer ein Kind erwartet. Ecclestone, bis 2017 fast 40 Jahre lang Chefpromotor der F1, ist bereits Vater von drei Töchtern und fünffacher Großvater. (red)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.04.2020)