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Keine Pause für den Klimawandel

Der Rückgang der CO2-Emissionen reicht bei Weitem nicht aus, um den Klimawandel nachhaltig einzubremsen.
Der Rückgang der CO2-Emissionen reicht bei Weitem nicht aus, um den Klimawandel nachhaltig einzubremsen.(c) APA/AFP/LINDSEY PARNABY
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Die durch das Coronavirus ausgelöste weltweite Wirtschaftskrise senkt die CO2-Emissionen spürbar. Der Klimawandel wird dadurch allerdings trotzdem kaum gebremst, wie jüngste Messdaten zeigen.

Wien. Die Coronapandemie beschert der globalen Wirtschaft den stärksten Einbruch seit den 1930er-Jahren. Weltweit schnellen die Arbeitslosenzahlen in die Höhe und Tausende Unternehmen sind von der Insolvenz bedroht. Aber die Krise habe auch positive Effekte, so die landläufige Meinung. Etwa, dass dadurch die CO2-Emissionen sinken und das Problem des Klimawandels weniger drängend werde. Diese Aussage stimmt aber nur zum Teil. Zwar geht der Ausstoß von Kohlendioxid spürbar zurück, wie eine am Sonntag veröffentlichte Berechnung des heimischen Wifo zeigt. Allerdings reicht der Rückgang bei Weitem nicht aus, um den Klimawandel nachhaltig einzubremsen.