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Bildende Kunst

Eine Unermüdliche wird achtzig

Linde Waber in ihrer Ausstellung in der Dar Al-Kalima Gallery in Bethlehem 2019.Tanja Raschied
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Die Wiener Künstlerin und Netzwerkerin Linde Waber feiert ihren runden Geburtstag mit all ihren Weggefährten, wie sonst. Ein wochenlanges, virtuelles „Charivari“.

Nicht einmal zum achtzigsten Geburtstag darf man das – Linde Waber als Urgestein der Wiener Kunstszene bezeichnen. Eher ist sie eine ihrer ewig sprudelnden, alle umspülenden Urquellen. Das hängt mit ihrem umtriebigen Wesen zusammen, das man durchaus als erweitertes künstlerisches Gesamtkonzept beschreiben könnte – Literatur, Musik und bildende Kunst fließen darin in etwa gleichen Teilen zusammen. Denn Waber gibt es selten allein; stellte sie in den vergangenen Jahrzehnten ihre Bilder aus, waren ihre Weggefährten immer dabei. Bodo Hell, Friederike Mayröcker, Liesl Ujvary, Franzobel, Musiker wie Bertl Mütter, Renald Deppe, Max Nagl, die (Kunst-)Historiker Ernst Bruckmüller, Günther Oberhollenzer und viele mehr.