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Tightsgate

Kate und Meghan: Zerwürfnis wegen Strumpfhosen?

Über die Hintergründe des Zerwürfnisses zwischen Herzogin Catherine und Meghan wird nach wie vor spekuliert.
Über die Hintergründe des Zerwürfnisses zwischen Herzogin Catherine und Meghan wird nach wie vor spekuliert.(c) imago/ZUMA Press (Ray Tang)
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Das Ende der „Fab Four“ soll durch einen Strumpfhosen-Streit eingeleitet worden sein, außerdem sei Herzogin Catherines Familie versnobt und sie am Ende ihrer Kräfte. Der Kensington Palast äußert sich zu einem Artikel im „Tatler“.

Weitermachen und lächeln, auch wenn man "not amused" ist. Das ist normalerweise die Vorgehensweise des britischen Königshauses, wenn es um Gerüchte in der Klatschpresse geht. Nun aber äußert sich ein Sprecher des Palastes zu einem großen Artikel im Magazin "Tatler", bei dem nicht nur über die Zerwürfnis zwischen Herzogin Catherine und Meghan, sondern auch über Herzogin Catherines Familie spekuliert und geurteilt wird. Ein ungewöhnlicher Schritt.

"Diese Geschichte enthält eine Reihe von Ungenauigkeiten und falschen Darstellungen, die vor der Veröffentlichung dem Kensington Palast nicht vorgelegt wurden", heißt es dazu laut "Daily Mail". Für den Artikel verantwortlich zeichnet übrigens Anna Pasternak, die Autorin des 1994 erschienen Buches „Princess in Love“, in dem sie über Prinzessin Dianas Affäre mit James Hewitt schreibt.

Doch was steht genau im Artikel des Magazins, das mit Herzogin Catherine als "Catherine the Great. How the crisis made Kate the Kingmaker" titelt?

Der Kensington Palast äußert sich zur Titelgeschichte des "Tatler".
Der Kensington Palast äußert sich zur Titelgeschichte des "Tatler".

„Tightsgate“ und das Ende der „Fab Four"

Der Artikel will eine Antwort darauf geben, warum die Beziehung der „Fab Four“ - damit waren Kate, Meghan, William und Harry gemeint - in die Brüche gegangen ist. Demnach haben sich die beiden Herzoginnen gestritten, weil Catherine auf Strumpfhosen für die Brautjungfern von Meghan (so will es das Protokoll) bestanden habe. Meghan wollte das nicht und setzte sich durch, wie man den Bildern von ihrem Hochzeitstag entnehmen kann. Die "Daily Mail" spricht hier gar von "Tightsgate". Herzogin Catherine habe dafür "jede Möglichkeit genutzt, Meghan in die Schranken zu weisen und zu tadeln, wenn diese herrisch mit den Mitarbeitern des Kensington Palace gesprochen hat."

Bei der Hochzeit von Meghan und Harry trugen die Brautjungfern - hier Prinzessin Charlotte - keine Strumfphosen.
Bei der Hochzeit von Meghan und Harry trugen die Brautjungfern - hier Prinzessin Charlotte - keine Strumfphosen.(c) imago/UPI Photo (NEIL HALL)

Aber auch die Familie von Herzogin Catherine bekommt ihr Fett weg. Schwester Pippa "rede wie die Queen", Mutter Carole Middleton sei ein Emporkömmling und ein furchtbarer Snob. Unterlegt werden diese Einschätzungen mit Quellen wie etwa einem Bauarbeiter, der auf Anmer Hall, dem Landsitz von Kate und William, gearbeitet hat, oder Bekannten der Familie.

Kate am Ende ihrer Kräfte?

Außerdem sei es eine Zumutung, dass der Abgang von Harry und Meghan nun zu einer Mehrbelastung führe. "Kate ist wütend über die größere Arbeitsbelastung. Natürlich lächelt sie und kleidet sich angemessen, aber das will sie nicht", so ein Insider. Und weiter: "William und Catherine wollten unbedingt liebevolle Eltern sein, und die Sussexes haben ihre drei Kinder praktisch vor einen Bus geworfen".
Die Quellen der "Daily Mail" sehen das wiederum ganz anders. Das Paar habe durch das Coronavirus nun besonders viel Zeit für ihre Kinder, Kate habe um mehr Arbeit gebeten.

Harmloser Klatsch und Tratsch, oder steckt doch mehr dahinter? Die Reaktion des Palastes zeigt zumindest, dass der Artikel die Royals nicht ganz kalt gelassen hat. Was letztendlich zum Bruch geführt hat, werden wohl nur die vier selbst wissen.

>>> Artikel der „Daily Mail"

(chrile)