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Offenheit

Offenes Design: Exklusiv für alle

Sphärisch. Öffentliche Verkehrsmittel in der Sci-Fi-Ästhetik: „iSphere“ von dem Kollektiv Plastique Fantastique. Fotos
Sphärisch. Öffentliche Verkehrsmittel in der Sci-Fi-Ästhetik: „iSphere“ von dem Kollektiv Plastique Fantastique. FotosISphere
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„Open Design“ öffnet die Gestaltung: für Nutzer, Mit-Weltverbesserer und Weiterdenker. Gerade, wenn die Menschheit ein gemeinsames Problem hat.

Der Begriff „Pandemie“ hat es schon angedeutet: Es gibt Zeiterscheinungen, die gehen alle etwas an. Und in genau diesen Episoden scheint die Gestaltungscommunity plötzlich erst recht einen gemeinsamen Auftraggeber zu haben: die Allgemeinheit. Sie ruft nicht extra an, sie schreibt kein E-Mail, wenn sie etwas braucht. Gute Designer erkennen trotzdem den Bedarf. Eine Coronakrise ist auch so eine Phase, in der die Gestaltung „offener“ zu werden scheint, in der Einzel- und Privatinteressen im besten Fall sanft in allgemeine, sogar globale überblenden. Ein paar „Open Design“-Ansätze sickern dann tatsächlich wieder in die Gestaltungsrealität.