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Haftbefehl

DNA-Spur führt zu Verdächtigem im Fall des Einbruchs bei Salzburger Juwelier

Ein 39-jähriger Rumäne wird per Haftbefehl im Zusammenhang mit einem Einbruch bei einem Uhren- und Schmuckgeschäft in Salzburger Altstadt gesucht.

Mehr als drei Monate nach einem spektakulären Einbruch bei einem Uhren- und Schmuckgeschäft in der Salzburger Altstadt hat die Auswertung der Spuren am Tatort nun zu einem Verdächtigen geführt. Wie der "ORF Salzburg" am Sonntag berichtete, konnte auf einem sichergestellten Tatwerkzeug die DNA eines 39-jährigen Rumänen gefunden werden. Nach dem Mann wird nun per Haftbefehl gefahndet.

Wie Polizeisprecher Hans Wolfgruber der APA sagte, ist der aktuelle Aufenthaltsort des Mannes unbekannt. Auch von seinen beiden Komplizen dürfte noch jede Spur fehlen. Der Verdächtige selbst ist aber kein Unbekannter - dafür spricht alleine schon die Tatsache, dass er in den DNA-Datenbanken aufscheint. Demnach ist der Rumäne schon bei Strafdaten etwa in Spanien, mehrfach aber auch in Österreich aufgefallen.

Bei dem Einbruch am 10. Februar 2020 hatten drei vermummte Täter in den frühen Morgenstunden hochpreisige Damen- und Herrenuhren im Gesamtwert von rund 500.000 Euro gestohlen. Zudem richteten sie einen Sachschaden in der Höhe von 180.000 Euro an. Die Männer waren damals mit einem schwarzen Audi mit gestohlenen Kennzeichen rückwärts gegen die Glastür des Geschäftes gefahren.

Vor die Türe hatten sie einen Holzpflock als Rammbock gestellt, um die Wirkung des Aufpralls zu erhöhen. Durch die zersplitterte Scheibe gelangten die Einbrecher in den Innenraum. Sie verstauten das Diebesgut in Kunststofftaschen und machten sich anschließend mit dem Auto davon. Der ganze Coup dauerte lediglich drei Minuten. Da die Täter ohne Ausnahmegenehmigung für die Poller nicht in die Altstadt gelangen konnten, rissen sie kurzerhand ein Verkehrsschild aus. Durch die entstandene Lücke gelangten sie dann problemlos zum Geschäft und wieder aus der Stadt heraus.

 

(APA)