Pop-ups

Gastronomische Pop-ups: Gekommen, um zu bleiben

Vier gastronomische Pop-ups, die während der Coronakrise enstanden sind und sie gern überdauern würden.

Nach knapp zwei Wochen Einzelquarantäne kämpfte Max Hauf mit der Langeweile und bat seine Freundin Katrin Wondra just darum, ihm acht Kilo vom Schwein, Haut, Knochen, Kopf inklusive, vor die Tür zu stellen: Er wolle sich im Ramenkochen versuchen (seine Dusche war bereits vollgestellt mit kübelweise fermentierendem Kimchi). Schließlich musste der gelernte Koch seine Reise im Fernen Osten – zuletzt Japan – wegen der Pandemie verfrüht abbrechen, und so konnte er sich wenigstens die Aromen näherbringen. Nach zwei Tagen wurde das Ergebnis unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln im Flur von Freundin Wondra – ebenfalls gelernte Köchin – und ihrer Quarantänemitbewohnerin Sophie Kernreiter, mit der sie auch gemeinsam für den Gastronomiebetrieb Neni arbeitet, verkostet und für gut befunden.