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Polizei in Hongkong will Widerstand im Keim ersticken

Diese Demonstrantin in Hongkong hat Tränengas abbekommen.APA/AFP/DALE DE LA REY
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Bei Protesten gegen Pekings Politik und das neue Sicherheitsgesetz in der Sonderverwaltungszone wurden mehr als 200 Personen verhaftet. Großbritannien spricht von Vertragsbruch.

Während Hongkongs Stadtobere am Mittwoch mit Champagner auf das neue nationale Sicherheitsgesetz anstießen, zogen Tausende Bewohner trotz Demonstrationsverbots auf die Straßen. Es dauerte nur Minuten, bis der erste Bürger der Sonderverwaltungszone wegen eines Vergehens gegen das neue Gesetz verhaftet wurde: Ein junger Mann hatte auf seinem T-Shirt die Unabhängigkeit Hongkongs gefordert. Wenig später gingen die Einsatzkräfte mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Aktivisten und Journalisten vor.