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Wiener WUK: „Keine Aussicht auf Normalität“

Obfrau Ute Fragner und Geschäftsleiter Vincent Abbrederis im Hof des WUK.
Obfrau Ute Fragner und Geschäftsleiter Vincent Abbrederis im Hof des WUK.Die Presse/Clemens Fabry
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Im WUK bleibt wenig, wie es war. Bald muss Miete bezahlt werden, die große Sanierung steht an, im Kulturbetrieb ist die Zukunft ungewiss. Muss man sich um das alte Areal sorgen?

Betritt man das WUK, durch den Durchgang von der Währinger Straße in den alten Fabrikhof, ist alles, wie es immer war. Beislbesucher sitzen an Biertischen, Kinderspielplatz, Fahrräder, bemalte Backsteinfassaden, an denen der wilde Wein wächst. Nur am Boden sind Hinweise, dass hier etwas nicht stimmt. Beziehungsweise dass es ein paar Kontroversen gibt. „WUK – wach auf! Nein zum Mietvertrag!“ steht da in großformatigen Buchstaben.

Mittlerweile habe man mit großer Mehrheit Zustimmung gefunden – alle seien aber nicht überzeugt, sagt Ute Fragner, die Obfrau des Betreibervereins des WUK, mit einem Blick von oben, aus dem Verwaltungsgebäude, auf die Parolen im Hof. Bei diesen geht es um den neuen Mietvertrag, der kürzlich mit der Stadt geschlossen wurde. Denn mit ihm wird im WUK vieles anders. Besser, hoffen die Betreiber,

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