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Eine feine Mitgift

Variante Platz für fünf, dafür aber noch jede Menge Gepäck: Opel Zafira Life.
Variante Platz für fünf, dafür aber noch jede Menge Gepäck: Opel Zafira Life.(c) Stenzel
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Opel Zafira Life als kleiner Mannschaftstransporter oder fast luxuriöser Hotel-Shuttle.

Opel hat einen neuen Kleinbus: den Zafira Life. Er ist eine Mitgift der Ehe mit PSA. Opel ist der vierte Hersteller, der den Großraum-Van von Toyota, Peugeot und Citroën unter seine Fittiche nimmt. Abgesehen von der Front und dem Marken-Emblem unterscheiden sich die Vans der einzelnen Marken lediglich in den Ausstattungslinien.

War der letzte Opel Zafira noch ein Kompaktvan mit vier konventionellen Türen, ist der neue Zafira Life ein Kleinbus, der aber auch als Transporter zu haben ist. Den Antrieb unseres Testwagens besorgt der 177 PS starke 2,0-Liter-Diesel mit 400 Newtonmetern Drehmoment, souverän verwaltet von einer Achtstufen-Automatik, die es auch für eine Version mit 122 PS gibt. Die zwei weiteren Motorisierungen mit 120 und 150 PS müssen sich mit einer Sechsgangschaltung begnügen.

Der Topantrieb passt besonders gut, schiebt den sanft abgestimmten Van druckvoll an. Den neuen Zafira gibt es in drei Längen von 4,61 bis 5,31 Metern. Wenn man eine Version mit Einzelsitzen hinten bestellt, wird daraus zum Beispiel ein Luxus-Hotelshuttle, bei dem auch mit fünf Personen an Bord noch viel Platz für Gepäck bleibt. Eingestiegen wird über Schiebetüren. Serie ist nur eine manuelle auf der Beifahrerseite, optional gibt es auch eine auf der Fahrerseite, auf Wunsch auch elektrisch.

Zu haben ist der Zafira Life ab 42.840 Euro. Unsere topausgestattete 177-PS-Version steht ab 50.660 Euro in der Preisliste (inkl. Abgaben). (ms)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2020)