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USA

Trump zwischen Feuer, österreichischen Wald-Städten und Frieden

Ein hochkarätiges Quartett unterzeichnete in Washington das Abkommen: Bahrains Außenminister Abdullatif al-Zayani, Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, US-Präsident Donald Trump und der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayed Al-Nahyan.
Ein hochkarätiges Quartett unterzeichnete in Washington das Abkommen: Bahrains Außenminister Abdullatif al-Zayani, Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, US-Präsident Donald Trump und der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayed Al-Nahyan.APA/AFP/SAUL LOEB
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Im Weißen Haus wird ein Friedenspakt zwischen Israel, Bahrain und den Emiraten unterzeichnet, während in Kalifornien Waldbrände außer Kontrolle geraten. Letzteres ließ den US-Präsidenten auch über Österreich philosophieren: „They live in the forest“.

New York. Donald Trump sieht das Friedensabkommen als einen seiner größten außenpolitischen Erfolge, dennoch wollte die Inszenierung nicht so recht gelingen: Zwar sollten Israel, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate am Dienstag in Washington den von den USA vermittelten Deal zur Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichnen. Die Schlagzeilen dominierten jedoch die Waldbrände im Westen der USA und die Debatte über deren Ursachen. Klimawandel sticht Friedenspakt: So hatte sich das der Präsident nicht vorgestellt.

Dabei verwies das Weiße Haus auf die historische Bedeutung des Abkommens. Israels Premier, Benjamin Netanjahu, war ebenso wie die Außenminister der Emirate und Bahrains, Abdullah bin Zayed Al Nahyan und Khalid bin Ahmed Al Khalifa, in die US-Hauptstadt gereist, um den Pakt zu unterzeichnen. "Nach Jahrzehnten der Teilung und des Konflikts begehen wir den Beginn eines neuen Nahen Ostens", sagte Trump bei der
Unterzeichnungszeremonie im Garten seines Amtssitzes. "Dies ist ein
unglaublicher Tag für die Welt."

Der im August vereinbarte Deal brachte unter anderem die Aufnahme von Direktflügen zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi sowie die Anerkennung Israels durch zwei muslimische Staaten. Während Gefolgsleute den Friedensnobelpreis für Trump fordern, sieht die Opposition in dem Abkommen kaum mehr als eine Show.