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Biophilie

Pflanzen für die Wohnung, Pflanzen für die Seele

Zimmerpflanzen wirken entspannend, verströmen ein Gefühl von Vitalität und Harmonie und sind für viele längst Teil des Interieurdesigns geworden.

Ein Begriff für die Liebe zu Lebendigem und die tiefe Verbindung zur Natur: Biophilie delektiert also keineswegs nur Altgriechisch-Experten, sondern steht gerade vielerorts hoch im Kurs. Denn der Begriff ist überall dort anwendbar, wo Menschen sich Pflanzen in die eigenen vier Wände holen und ihnen beim Wachsen und Gedeihen zusehen. So auch Igor Josifovic und Judith de Graaff. Mit ihrem Blog "Urban Jungle Bloggers" haben die beiden eine Plattform geschaffen, auf der sich eine wachsende Community über Erfahrungen, Tipps und Tricks zur Pflege der grünen Freunde austauscht. Denn das sind sie, betonen die Autoren, und deshalb sollte ihnen stets mit Wertschätzung begegnet werden. Immerhin geben sie uns viel zurück, schreiben sie in ihrem neuen Buch "Plant Tribe". Ein Gespräch über die Wirkung von Pflanzen auf uns Menschen und über das Zusammenleben mit Kaktus, Elefantenohr und Efeutute.

Warum genießen es Menschen, sich mit Pflanzen zu beschäftigen und in den Wohnungen zu umgeben?
Pflanzen wirken entspannend, machen das eigene Zuhause gemütlich und geben uns eine kurze Auszeit aus dieser digitalen, schnelllebigen Zeit, in der wir leben. Sie sind, könnte man sagen, die besten Lehrmeister für ein entschleunigtes, bewusstes Leben. Außerdem sind sie lebendig und nicht statisch wie andere Dekorationsartikel wie eine Vase zum Beispiel. Die ist hübsch, aber steht nur da, fängt vielleicht Staub ein. Eine Pflanze dagegen wächst, gedeiht, verändert und entwickelt sich. Sie ist ein lebendiges Wesen. Mit Pflanzen holen wir uns ein bisschen Natur in unsere Wohnungen zurück. Eine Verbindung, die man vor allem in großen Städten schnell einmal verliert.