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Prognose

Fed-Konjunkturbericht: US-Wirtschaft erholt sich weiter langsam

Es gebe aber große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen, schreibt die Fed am Mittwoch in ihrem Konjunkturbericht.

In den USA hat sich die Erholung der Wirtschaft laut der Notenbank Fed weiter langsam bis moderat fortgesetzt. Die Verbraucher kauften Immobilien und erhöhten ihre Ausgaben, teilte die Bank am Mittwoch in ihrem Konjunkturbericht "Beige Book" mit. Es gebe aber große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen.

Die Umfrage der Fed in ihren zwölf Distrikten fand von September bis zum 9. Oktober statt. Die Notenbank erklärte dazu, die Stimmung in den meisten Distrikten habe sich als grundsätzlich optimistisch oder positiv erwiesen. Es gebe aber auch ein beträchtliches Ausmaß an Unsicherheit. Die Corona-Fallzahlen stiegen zuletzt auch in den USA wieder, womit Restaurants und Geschäfte weniger Kundschaft haben dürften.

Die US-Wirtschaft war im Frühjahr unter dem Druck der Corona-Krise in die Knie gegangen - das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach auf das Jahr hochgerechnet um 31,4 Prozent ein. Zwar ist mittlerweile eine kräftige Erholung in Gang gekommen und Experten erwarten für das dritte Quartal ein Plus von annualisiert 32,5 Prozent. Doch angesichts der Folgen der weiter wütenden Pandemie und der anhaltenden Misere am Jobmarkt sieht die Notenbank die Wirtschaft weiter auf Hilfe angewiesen - von der Fed und der Politik.

Das Ringen um ein Konjunkturpaket zwischen Republikanern und Demokraten war ins Fahrwasser des US-Präsidentschaftswahlkampfs geraten. Doch zuletzt gab es Hoffnungszeichen, dass doch noch eine Einigung gelingen könnte. Nachdem das Parlament bereits Maßnahmen im Volumen von mehr als drei Billionen Dollar (2.540,22 Mrd. Euro) zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie genehmigt hatte, geht es nun bereits um ein fünftes Hilfspaket.

(APA/Reuters)