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Rot-Pink

Und ewig grüßt die Stadtseilbahn

Eine Gondelbahn auf den Kahlenberg wurde in Wien bereits mehrmals thematisiert.(c) APA/HERBERT PFARRHOFER
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Die neue Stadtregierung kokettiert mit einer Seilbahn über Penzing und Ottakring, die das Otto-Wagner-Areal besser anbinden soll. In den Bezirken gibt es gemischte Gefühle.

Wien. Eine Seilbahn, hoch über der Stadt – an dieser Idee haben die Lokalpolitiker des Landes offenbar einen Narren gefressen. In Wien, Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg ist (oder war) schon die Rede von einer Stadtseilbahn. Davon umgesetzt: Keine einzige. In Wien gibt es nun wieder Auftrieb für die Idee, die rot-pinke Stadtregierung hat die Prüfung einer Seilbahnverbindung zwischen Penzing und Ottakring explizit in ihrem Koalitionspakt erwähnt.

Etwa 4,5 Kilometer lang ist die angedachte Route, 55 bis 70 Millionen Euro würde die Errichtung kosten, heißt es von den Neos. Die Seilbahn soll beim Bahnhof Ottakring starten und über das Wilhelminenspital und das Otto-Wagner-Areal führen. Eine weitere Station gibt es laut dem Plan bei der Linzer Straße, als Endstation ist der Bahnhof Hütteldorf im Visier. Die Fahrt würde insgesamt etwa 17 Minuten dauern, von sieben Stationen ist die Rede. Angebunden werden soll mit der Seilbahn auch die Central European University (CEU), der Start der Uni am Otto-Wagner-Areal wurde zuletzt auf das Jahr 2025 verschoben.