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Religion

Junge glauben mehr an die Existenz der Hölle

Die Versuchung des heiligen Antonius, gemalt von Hieronymus Bosch. Der Eremit wurde in der Wüste von Höllenvisionen heimgesucht.(c) imago/UIG (imago stock&people)
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Für jeden Sechsten in Deutschland ist die Hölle eine Realität. Bei den Muslimen glaubt über die Hälfte daran, bei Katholiken nur 19 Prozent.

Zu einem erstaunlichen Befund kommt eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere im Auftrag des Magazins „Idea“: Demnach glaubt in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland jeder Vierte, dass es die Hölle gibt, bei den über 60-Jährigen hingegen sind es nur 13 Prozent.

Das könnte mit der Bevölkerungsstruktur zu tun haben. Denn bei den Muslimen glauben 51 Prozent an die Existenz der Hölle. Bei den Freikirchlern, die bei vielen Jungen punkten, sind es immerhin 44 Prozent. Ganz anders bei den landeskirchlichen Protestanten (15 Prozent) und bei den Katholiken (19 Prozent).

AfD-Wähler: am ehesten höllengläubig

Ingesamt glaubt jeder sechste Bundesbürger (15 Prozent), dass es im Jenseits auch eine Hölle gibt. Jeder zweite Befragte (50 Prozent) glaubt nicht daran. 27 Prozent gaben aber an, nicht sicher zu sein, sieben Prozent machten keine Angabe.

Unter den Anhängern der politischen Parteien glauben die Wähler der AfD am häufigsten an eine Hölle (22 Prozent), gefolgt von den Sympathisanten von CDU/CSU (19 Prozent), SPD (18 Prozent) und FDP (15 Prozent).

(red.)