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Studierbarkeit

Problemfeld Prüfungen: Enorme Unterschiede zwischen den Hochschulen

Enorme Unterschiede zwischen den Hochschulen gibt es weiterhin beim Thema Online-Prüfungen.
Enorme Unterschiede zwischen den Hochschulen gibt es weiterhin beim Thema Online-Prüfungen.(c) imago images/Sch�ning (Schoening via www.imago-images.de)
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Während an der WU aktuell bereits die zweite reine Online-Prüfungswoche stattfindet, reißen an der TU die Beschwerden über abgesagte Termine nicht ab. „Gegen alle Widerstände“ will Vizerektor Kurt Matyas nun „lückenlos auf Online-Prüfungen“ umstellen.

Zwischen ersten und dem aktuellen zweiten Lockdown haben sich an den Hochschulen aus der Not heraus zahlreiche neue Onlineformate entwickelt [premium], um Studierenden trotz aller Umstände Prüfungstermine und damit ihren Studienerfolg zu garantieren. Doch während einige Standorte, darunter viele FH, professionell auf Online-Lehre und –Prüfungen reagiert haben (und deshalb nicht zuletzt vom Bildungsminister als Best-Practice-Beispiele gelobt werden), gibt es auch acht Monate nach dem ersten und im aktuellen zweiten Lockdown immer noch Universitäten, wo die digitale Wende nur langsam einsetzt – wie etwa an der Wiener Technischen Universität (TU).

Denn dort reißen seit dem Frühjahr die Beschwerden über verschobene oder abgesagte Prüfungen nicht ab, weil sich Dozenten teils weigerten, diese digital durchzuführen – aus Misstrauen gegenüber den Studierenden und einer latenten Angst vor erschummelten Leistungen und Betrug. Die Uni habe es grundsätzlich „verschlafen“, sich auf die Bedingungen einzustellen, kritisiert deshalb Gabriele Urban, eine der Vorsitzenden der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der TU. Zwar sei das Vizerektorat für Lehre inzwischen bemüht, die Studierbarkeit in der Pandemie zu verbessern, doch angesichts teils überbordender technischer Anforderungen für Online-Prüfungen sei die Lage für viele unzumutbar.