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Porträt

Barbara Kapusta: Bei ihr beginnt alles gefährlich zu fließen

Alles fließt hier: Kapusta zwischen ihren Tropfen-Sprechblasen in der Galerie „Gianni Manhattan“.
Alles fließt hier: Kapusta zwischen ihren Tropfen-Sprechblasen in der Galerie „Gianni Manhattan“.(c) Michèle Pauty
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Barbara Kapusta (40) bekommt am Mittwoch den 40. Monsignore Otto Mauer Kunstpreis überreicht. Ein Ausflug in ihre seltsame Welt, in der die Grenzen von Körpern, Geschlechtern, Identitäten und Dingen zu fließen beginnen.

Wirkte wie ein ganz normaler Corona-Wintertermin, der einen dann doch recht beunruhigt zurückließ: Wir trafen Künstlerin Barbara Kapusta anlässlich ihrer heute, Mittwoch abend, verliehenen Auszeichnung mit dem Monsignore-Otto-Mauer-Preises in ihrer Wiener Galerie. Schon allein diese ist eine Überraschung. Denn mit zwei Oberlichträumen hätte man in dem unscheinbaren Souterrain des Wohnhauses in der Wassergasse 14 in Wien Erdberg nicht gerechnet. Wo einem Laura Windhager neben ihren zwei Whippets dann noch erklärt, dass sie ihre Galerie eigentlich nach der Katze ihrer Kindertage benannt hat. Weil es so gut klingt.