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Wintersport-Ticker: Schwerer Sturz von Ortlieb, Gasser springt ins Finale

Nina Ortlieb
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Skispringen, Biathlon, Langlauf und Co.: Ergebnisse und Kurznachrichten aus dem Wintersport.

Ski alpin: Das erste Training für die Weltcup-Abfahrt der Damen in Crans-Montana ist am Mittwoch vom schweren Sturz der Vorarlbergerin Nina Ortlieb überschattet worden. Die 24-Jährige, die im Vorjahr in der Schweiz Dritte geworden war, verletzte sich am rechten Knie und wurde ins Krankenhaus gebracht, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) der APA mitteilte. Da Ortlieb mit dem Helikopter geborgen werden musste, war das Training für rund 45 Minuten unterbrochen.

Trainingsschnellste war die Italienerin Sofia Goggia in 1:29,83 Minuten vor der Schweizerin Corinne Suter (+0,20 Sek.) sowie ihrer Teamkollegin Elena Curtoni (0,35). Beste ÖSV-Dame war Tamara Tippler, die als 13. bereits 1,53 Sekunden auf die Bestzeit verlor. Ramona Siebenhofer (16./1,73), Stephanie Venier (19./2,07) und Ariane Rädler (20./2,12) landeten ebenfalls in den Top 20.

Ski alpin: Ryan Cochran-Siegle mit der Bestzeit von 1:56,89 Minuten und sein US-Teamkollege Travis Ganong (+0,35 Sek.) haben am Mittwoch im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel den Ton angegeben. Auf Platz drei folgte aber bereits der erste Österreicher: Hannes Reichelt fehlten 0,48 Sekunden auf Bormio-Super-G-Sieger Cochran-Siegle. Zweitbester Österreicher beim ersten Abtasten auf der "Streif" war Christopher Neumayer (+0,80) als Zehnter.

Snowboard: Anna Gasser hat beim Slopestyle-Weltcupauftakt in Laax mit Zittern das Finale erreicht. Die Big-Air-Olympiasiegerin belegte am Mittwoch im Halbfinale mit 69,55 Punkten Rang acht, das reichte nach einer erst am Dienstag fixierten Finalfeldaufstockung von sechs auf acht gerade noch für den Einzug in die Entscheidung am Freitag.

"Das war heute richtig knapp. Ich bin froh, dass es sich für das Finale ausgegangen ist. Im Finale muss ich auf jeden Fall noch zulegen", sagte die zuletzt am Kreischberg im Big Air drittplatzierte Gasser. Die Bestnote erhielt die US-Amerikanerin Jamie Anderson (83,60). Clemens Millauer schied in der Schweiz bereits am Dienstag in der Qualifikation aus.

Meldungen vom Wochenende:

Skispringen: Daniel Huber hat in Zakopane nach dem ÖSV-Teamsieg am Sonntag einen Einzelpodestplatz als Vierter um vier Punkte verpasst. Der Sieg ging an den Norweger Marius Lindvik, der vor dem Slowenen Anze Lanisek und seinem Landsmann Robert Johansson gewann. Die restlichen Österreicher kamen nicht ins Spitzenfeld. Michael Hayböck landete nach schlechtem ersten Durchgang noch an der 14. Stelle.

Philipp Aschenwald kam nicht über Rang 20 hinaus. Jan Hörl wurde 28. Der für Kraft ins Aufgebot gerutschte Gregor Schlierenzauer (38.) und Thomas Lackner (40.) waren im Finale nur noch Zuschauer. Österreichs Topmann Stefan Kraft war in Polen nicht am Start. Der Ex-Weltmeister gönnt seinem lädierten Rücken eine Pause, will aber kommendes Wochenende in Lahti wieder antreten.
(Schluss/folgt Zus.) zan/ttr

Biathlon: Österreichs Biathleten Felix Leitner und Simon Eder haben mit den Rängen zwei und fünf für Spitzenplätze im Massenstart-Bewerb in Oberhof gesorgt. Leitner musste sich bei seinem ersten Karriere-Podestplatz und für den ersten des ÖSV-Teams in dieser Saison nur um 3,6 Sekunden dem Norweger Tarjei Bö aus Norwegen geschlagen geben. Der Schweizer Benjamin Weger wurde Dritter. Beide Österreicher blieben auf dem Schießstand makellos.

Rodeln: Die Tirolerin Madeleine Egle ist beim Kunstbahn-Rodelweltcup in Oberhof Zweite geworden. Damit fixierte die 22-Jährige das beste Ergebnis und den zweiten Podestrang ihrer Karriere, nachdem sie am 3. Jänner in Königssee Dritte geworden war. Der Sieg ging an die Deutsche Natalie Geisenberger, die zum 50. Mal in ihrer Karriere triumphierte. Egle hatte 0,228 Sekunden Rückstand, Dritte wurde die Deutsche Anna Berreiter (0,236). Lisa Schulte wurde 16. (0,889).

Der Weltcup in Oberhof verlief damit für den österreichischen Verband sehr erfolgreich. Am Samstag gab es einen Sieg für die Doppelsitzer Thomas Steu/Lorenz, im Einsitzer schlugen Jonas Mülller und David Gleirscher mit den Rängen zwei und drei zu. Weiter geht es auf der Heimbahn in Innsbruck-Igls.

Eisschnelllauf: Titelverteidigerin Vanessa Herzog hat die Sprint-WM im Eisschnelllauf auf Endrang sechs beendet und durch den Startverzicht einer Konkurrentin damit am Sonntag im Vergleich zur Halbzeitwertung einen Platz gewonnen. Die 25-Jährige belegte am Schlusstag in Heerenveen über 500 m Rang vier sowie über 1.000 m Platz acht. Die Niederländerin Jutta Leerdam fing auf den abschließenden 1.000 m die Russin Angelina Golikowa ab und holte den Titel. Bronze ging an ihre Landsfrau Femke Kok.

Die Allround-EM-Titel hatten sich davor Antoinette de Jong und Patrick Roest gesichert, es gab jeweils niederländische Doppelsiege. De Jong gewann vor Irene Schouten und der Tschechin Martin Sablikova, Roest vor Marcel Bosker und dem Norweger Sverre Lunde Pedersen. Der Österreicher Gabriel Odor hielt sich bei seinem EM-Debüt sehr gut, wurde nach den Rängen fünf und sieben über 500 bzw. 1.500 m Zwölfter. Bronze im Sprint ging an De Kok, die Sprint-Entscheidung der Männer stand vorerst noch aus.

Kombination: Österreichs Elite in der Nordischen Kombination ist am Sonntag beim Weltcup im Val di Fiemme ohne Top-Ten-Platz geblieben. In einem Zielsprint des 10-km-Langlaufs von 18 Athleten hatte Lukas Greiderer noch die besten rot-weiß-roten Reserven, er wurde mit 3,7 Sek. Rückstand Elfter. Der Sieg ging an den norwegischen Dominator Jarl Magnus Riiber, er hatte schon am Freitag gewonnen. Der erst 23-Jährige hält nun bereits bei 31 Weltcupsiegen.

"In so einer großen Gruppe zu laufen ist nicht einfach", sagte Greiderer. "Ich tat mich schwer, mich in der Gruppe vorne zu positionieren, leider war das Glück heute auch nicht auf meiner Seite." Auf den Rängen 15 bis 17 gab es beim Zieleinlauf ein von Martin Fritz (+4,4 Sek.), Johannes Lamparter (+4,9) und Lukas Klapfer (+5,3) gebildetes Österreicher-Paket. Auf den übrigen Podestplätzen hinter Riiber landeten die Deutschen Eric Frenzel und Vinzenz Geiger mit je 0,1 Sek. Rückstand.

Bob: Benjamin Maier hat Österreichs Viererbob am Sonntag beim Weltcup in St. Moritz zu Platz zwei geführt. Maier und seine Mannschaft mit Danut Moldovan, Markus Sammer und Kristian Huber mussten sich nur Deutschlands Topbob von Francesco Friedrich geschlagen geben (+0,29 Sek.), Rang drei ging an die Kanadier um Justin Kripps (+0,49). Für Maier war es im zweiten Vierer-Saisonrennen nach Platz drei in der Vorwoche in Winterberg der zweite Stockerlplatz.

Bei den Frauen fuhren Katrin Baierl/Jennifer Onasanya im Zweier mit Rang zehn ihr schlechtestes Saisonresultat ein, der Sieg ging an die Deutschen Stephanie Schneider/Leonie Fiebig. Beierl verteidigte zwei Rennen vor Schluss aber ihre Gesamtführung, weil auch ihre erste Verfolgerin Laura Nolte (GER) nicht über Platz sechs hinauskam.

Meldungen vom Samstag:

Skispringen: Österreichs Skispringer haben auch den zweiten Weltcup-Teambewerb in diesem Winter gewonnen. In Abwesenheit des pausierenden Teamleaders Stefan Kraft setzte sich das ÖSV-Quartett Michael Hayböck, Jan Hörl, Philipp Aschenwald und Daniel Huber in Zakopane 8,9 Punkte vor den Lokalmatadoren aus Polen und 16,4 Punkte vor Norwegen durch. Die polnische Combo um Tournee-Sieger Kamil Stoch verspielte mit dem vorletzten Springer einen sicher geglaubten Sieg.

Nach dem Einzelbewerb in Zakopane am Sonntag (16.00 Uhr) steht schon am nächsten Wochenende in Lahti (FIN) erneut ein Teambewerb im Kalender. Väter des Erfolges waren Startspringer Hayböck (140,5/134) mit dem weitesten Sprung im ersten Durchgang und Schlussmann Huber (135/135). Doch auch Hörl (121,5/133) und Aschenwald (124/133) fielen im Vergleich mit Siegspringern in ihren Gruppen nicht ab.

Eisschnelllauf: Vanessa Herzog liegt zur Halbzeit der Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Heerenveen an der siebenten Stelle. Die Titelverteidigerin beendete zunächst die 500 Meter auf Rang drei, 29 Hundertstel hinter der russischen Gesamtführenden Angelina Golikowa und vier Hundertstel hinter der Niederländerin Femke Kok. Über 1.000 Meter reichte es dann für die Wahlkärntnerin zu Rang sieben. Am Sonntag warten auf die 25-Jährige neuerlich Läufe über 500 und 1.000 Meter.

Aufgrund der langen Corona-Pause und des damit verbundenen Trainingsrückstands zeigte sich Herzog mit ihrem Abschneiden nicht unzufrieden. "Die 500 Meter waren ein guter Start in den Wettkampf", erklärte Herzog. Weniger glücklich war sie mit ihrem zweiten Auftritt. "Ich bin zu viel mit Kraft gefahren am Tausender. Die Startzeit war gut, aber ab der zweiten Runde ist mir die Kraft ausgegangen."

Herzogs Landsmann Gabriel Odor liegt bei seinem EM-Debüt vorerst auf Platz zwölf. Der 20-jährige Tiroler, zweifacher Medaillengewinner bei Junioren-Weltmeisterschaften, landete über 500 Meter an der fünften Stelle und wurde über 5.000 Meter 15. Auf Odor warten am zweiten Tag noch die 1.500 Meter. Den abschließenden 10.000-Meter-Lauf nehmen dann nur die Top acht der Gesamtwertung in Angriff.

Kombination: Johannes Lamparter/Lukas Greiderer hat beim Weltcup-Teamsprint der Nordischen Kombinierer in Val di Fiemme den Sieg als Zweiter nur knapp verpasst. Die Dritten des Springens hatten nach verlorenem Zielsprint von Greiderer gegen Rießle in Langlauf (2 x 7,5 km) um 1,5 Sekunden das Nachsehen. Dritte wurden bereits 50,7 Sekunden zurück die Finnen Ilkka Herola/Eero Hirvonen.

Das zweite ÖSV-Duo Martin Fritz/Lukas Klapfer landeten an der achten Stelle. Am Sonntag steht ein weiterer Einzelbewerb auf dem Programm. Freitag-Sieger Jarl Magnus Riiber aus Norwegen war im Teamsprint nicht am Start.

Meldung der vergangenen Woche:

Biathlon: Lisa Hauser hat am Donnerstag zum dritten Mal en suite den Sprung aufs Podest im Biathlon-Weltcup geschafft. Die 27-jährige Tirolerin blieb im Oberhof-Sprint über 7,5 Kilometer fehlerfrei und wurde nur von der Norwegerin Tiril Eckhoff, die einmal in die Strafrunde, um 12,6 Sekunden sowie der Südtirolerin Dorothea Wierer um 3,3 Sekunden geschlagen. Die Salzburgerin Julia Schwaiger blieb ebenfalls ohne Fehler am Schießstand und wurde 41 Sekunden hinter Eckhoff Neunte.

Damit sorgten die beiden ÖSV-Skijägerinnen für ein historisches Ergebnis aus österreichischer Sicht. Hauser war auch schon in den beiden ersten Einzelbewerben der Vorwoche in Oberhof in Sprint und Verfolgung jeweils Dritte geworden. Damit hält sie nun bei insgesamt drei Podestplätzen im Weltcup.

Snowboard: Andreas Prommegger/Claudia Riegler haben am Mittwoch in Bad Gastein den Weltcup-Teambewerb der Parallel-Snowboarder gewonnen. Die Routiniers setzten sich im Finale gegen die Deutschen Stefan Baumeister/Cheyenne Loch durch, im Semifinale hatten sie ihren Landsleuten Benjamin Karl/Daniela Ulbing das Nachsehen gegeben. Alle vier ab dem Achtelfinale angetretenen österreichischen Teams waren in der oberen Raster-Hälfte versammelt.

Zum Auftakt hatte es davon nur Alexander Payer/Sabine Schöffmann erwischt, die beiden hatten bei zeitgleicher Wertung gegen ein Schweizer Duo aufgrund der schlechteren Setzung das Nachsehen und wurden letztlich Zehnte. Im Viertelfinale setzten sich Karl/Ulbing gegen Lukas Mathies/Miriam Weis durch. Weis gab ihr Weltcup-Debüt und machte dabei einen vielversprechenden Eindruck. Karl/Ulbing unterlagen im Duell um Platz drei den Russen Dmitrij Loginow/Sofia Nadyrschina.

"Es ist ein bisschen unrealistisch", meinte Riegler. "Als ich im großen Finale über die Ziellinie gefahren bin, habe ich feuchte Augen gehabt, weil ich über einen meiner schönsten Siege jubeln durfte." Die 47-jährige Salzburgerin hatte nämlich nach einem Sturz am Vortag mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung einen Krankenhaus-Stopp einlegen müssen, es gab aber Entwarnung und die Startfreigabe für den Teambewerb. Nun feierte sie mit Prommegger gemeinsam den zweiten Sieg nach Lackenhof 2018.

Der 40-Jährige hat nach Rang drei als bester Österreicher im Einzelbewerb am Dienstagabend von der Startfreigabe für Riegler erfahren. "Mit einem Sieg den Heim-Weltcup in Bad Gastein zu beenden, ist genial. Unter diesen Umständen mit Claudia dieses Rennen zu gewinnen, macht uns beide auch ein wenig stolz", meinte der Salzburger.

Biathlon: Der Norweger Johannes Thingnes Bö hat am Mittwoch den 10-km-Sprint in Oberhof gewonnen und seinen bereits 50. Weltcup-Sieg gefeiert. Der Weltcup-Leader kam fehlerfrei nach 24:43,6 Minuten ins Ziel, 12,4 Sekunden vor seinem Landsmann Sturla Holm Laegreid. Dritter wurde der Deutsche Arnd Peiffer (+27,9/0 Schießfehler). Die Österreicher landeten nicht im Spitzenfeld. Einziger ÖSV-Mann in den Top 20 war ein fehlerfreier Felix Leitner als 19. mit 1:17,3 Minuten Rückstand.

Der 27-jährige Bö hat mit seinem nicht als Weltcuperfolg zählenden Olympiasieg in Pyeongchang 2018 bisher 51 Karrieresiege geholt. Nur Norwegens Legende Ole Einar Björndalen (94 Weltcupsiege/95 Karrieresiege) und der Franzose Martin Fourcade (79/83), die beide nicht mehr aktiv sind, haben mehr Erfolge geholt als Bö.

Aus österreichischer Sicht kam nur noch Harald Lemmerer als 32. (+1:52,0/1 Strafrunde) in die Weltcup-Punkteränge. David Komatz verpasste diese als 41. (1) hauchdünn um eine Zehntelsekunde. Simon Eder (47./2) und Patrick Jakob (84./1) blieben ebenso ohne Zähler.

Meldungen vom Wochenende:

Bob: Benjamin Maier hat am Sonntag auch im Vierer-Bewerb bei den Bob-Europameisterschaften in Winterberg zugeschlagen. Der 26-jährige Tiroler schaffte mit seiner Crew Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber erneut den Sprung auf das Podest und musste sich nur dem deutschen Schlitten mit Francesco Friedrich sowie dem von Justin Kripps gesteuerten kanadischen Vierer beugen. In der bereinigten EM-Wertung bedeutete dies Silber. Am Vortag hatte Maier mit Sammer überraschend im Zweier Bronze geholt.

Skispringen: Stefan Kraft hat am Sonntag in Titisee-Neustadt als Dritter seinen ersten Weltcup-Podestplatz des Winters erreicht. Der Salzburger musste sich nur den Norwegern Halvor Egner Granerud und Daniel Andre Tande geschlagen geben. Weltcupspitzenreiter Granerud feierte seinen bereits sechsten Saisonerfolg. Der am Samstag vor Granerud siegreiche Tournee-Champion Kamil Stoch kam nicht über Rang 17 hinaus.

Kraft schaffte es eine Woche nach Ende der insgesamt enttäuschenden Vierschanzen-Tournee und seinem vierten Rang in Bischofshofen knapp vor dem Deutschen Markus Eisenbichler aufs Stockerl. Zweitbester Österreicher war auf Platz zehn Daniel Huber, der sich mit einem starken Finalsprung vom 16. Zwischenrang noch deutlich verbesserte.

Langlauf: Teresa Stadlober hat am Sonntag im 10 km-Massenstart-Rennen auf die Alpe Cermis zum Abschluss der Tour de Ski nur Rang 13 belegt. Sie wies 1:44,0 Minuten Rückstand auf die schwedische Tagessiegerin Ebba Andersson auf, die ihren ersten Weltcupsieg überhaupt feierte. In der Gesamtwertung holte die Tageszweite Jessie Diggins (USA) den Sieg, 1:24,8 Minuten vor der Russin Julia Stupak. Stadlober verbesserte sich noch vom zwölften Platz auf Rang neun (+5:10,8 Min.).

Für Stadlober wurde es zwar noch ein Top-Ten-Ergebnis, der angestrebte Top-5-Rang ist es aber nicht geworden. Vor allem der 13. Platz im Bergrennen in der 15. Tour de Ski war doch enttäuschend. Allerdings war der Österreicherin ein Stockteller abhandengekommen, der dann erst spät gewechselt wurde.

Bei den Herren verteidigte Alexander Bolschunow in souveräner Manier seinen Vorjahrestitel. Der Russe musste sich im finalen Bergrennen hinter Landsmann Denis Spizow zwar mit Rang zwei begnügen, gewann die Gesamtwertung nach fünf Etappensiegen aber mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf den Franzose Maurice Manificat. Der Österreicher Mika Vermeulen landete auf dem 22. Tagesrang (+1:28,4 Minuten) und in der Gesamtwertung auf Position 40 mit fast 15 Minuten Rückstand.

Biathlon: Die österreichische Mixed-Staffel hat beim Biathlon-Weltcup in Oberhof am Sonntag Rang elf belegt. Julia Schwaiger, Lisa Hauser, Simon Eder und Felix Leitner hatten nach 4 x 6 km 2:19,6 Minuten Rückstand auf Sieger Russland. Die Russen setzten sich in einem spannenden Schlussspurt vor Norwegen (0,7 Sek. zurück) und Frankreich (+12,1) durch.

Rodeln: Die österreichische Rodel-Elite ist bei den Kunstbahn-Europameisterschaften in Sigulda ohne Medaille geblieben. Rang fünf bei den Doppelsitzern von Thomas Steu/Lorenz Koller blieb das beste ÖRV-Ergebnis vom Samstag, als Nico Gleirscher Einsitzer-Achter geworden war. Am Sonntag kam Madeleine Egle als Beste bei den Frauen nur auf Rang neun. In der abschließenden Team-Staffel verpasste die Tirolerin das Touch-Pad, womit die rot-weiß-rote Equipe disqualifiziert wurde.

 

(APA)