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Rohstoffe

Opec+ kürzt Förderung - Ölpreise legen weiter zu

Die Ölpreise rangieren in der Nähe ihrer Höchststände seit dem schweren Einbruch während der ersten Coronawelle im Frühjahr 2020.

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Entscheidend ist der Entschluss des Ölverbunds Opec+, die Förderung in den Monaten Februar und März unter dem Strich zu reduzieren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 53,91 US-Dollar (43,93 Euro). Das waren um 31 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 13 Cent auf 50,06 Dollar.

Damit rangieren die Ölpreise in der Nähe ihrer Höchststände seit dem schweren Einbruch während der ersten Coronawelle im Frühjahr 2020. Auslöser des jüngsten Anstiegs war die Entscheidung der Opec+ vom Dienstag, die Ölproduktion in den kommenden beiden Monaten zu reduzieren. Die Hauptlast trägt der Ölgigant Saudi-Arabien, während der zweite große Förderer Russland seine Produktion sogar leicht ausweiten darf.

Die Entscheidung dürfte Folge der angespannten Coronalage in vielen Ländern sein, die auf der Rohölnachfrage lastet. Der Entschluss kam nach einer längeren Debatte der Länder zustande, die sich abermals zunächst nicht einigen konnten. Wie schon öfter zeigte sich letztlich Saudi-Arabien bereit, die Förderung deutlich zu reduzieren. Der Schritt war offenbar nicht mit den anderen Staaten abgesprochen. Russlands Vize-Regierungschef Alexander Nowak sprach von einem "Neujahrsgeschenk".

(APA/dpa)