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Buchtipp

Fort von Brexit-England, in die Belle Époque!

„England hat einen Schritt in die Zukunft gemacht, und jetzt hockt es in seiner Vergangenheit“: So spricht der englische Autor Julian Barnes mit dem Autor Barbey d'Aurevilly, einem Zeitgenossen seines Buchhelden.(c) imago images/Leemage (imago stock&people via www.imago-images.de)
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Julian Barnes, der wohl geistreichste britische Gegenwartsautor, erzählt mit unnachahmlicher Eleganz die Geschichte eines französischen Mode-Gynäkologen im ausgehenden 19. Jahrhundert – und einer ganzen ästhetischen Elite.

Ein Engländer, der mit einem Franzosen seine Landsleute kritisiert: Das kann sogar heute noch für ein wenig Ärger sorgen. Zwar sind die langen Zeiten, in denen die zwei Völker dies- und jenseits des Ärmelkanals Erzfeinde waren, vorbei. Aber rudimentäre Empfindlichkeiten überleben bis heute.

Und Julian Barnes ist nicht irgendein Engländer.