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Anne-Catherine Simon

Anne-Catherine Simon

Kultur

Groß in der Liebe wie im Exzess: Schauspieler Michel Piccoli ist tot

Er zählte zu den Schwerstgewichten des französischen Kinos, glänzteals sich totfressender Bourgeois ebenso wie als schwieriger Liebender und zuletzt sogar als Papst.

Kultur

Ein Schema, fatal für die Juden

Warum hat der Postkolonialismus so ein Problem mit Israel? Über die Verklärung jüdischer Diaspora, die globale Opfergemeinschaft und das Bild Israels als Verräter.

Kultur

Pippis politisch verdächtige Strümpfe

Warum sie in isländischen Übersetzungen keinen Lebertran hassen, in Frankreich keine Polizisten verprügeln durfte und erst in Deutschland buntbeinig wurde.

Kultur

Valentin Schwarz: Bayreuth erinnert mich an Binge Watching

Der Österreicher Valentin Schwarz hätte heuer auf dem Grünen Hügel Wagners Tetralogie inszeniert: über einen Klimawandelring, Wagner als Psychologe, und was er mit heutigen Serien zu tun hat.

Kultur

Der Autor als Ankläger: Rolf Hochhuth ist tot

In Der Stellvertreter zieh er Papst Pius XII. verbrecherischen Schweigens, in weiteren Theaterstücken attackierte er Konzernbosse, Pharmaindustrie und ehemalige Nazirichter. Er verteidigte auch Holocaust-Leugner David Irving: Zum Tod des Dramatikers Rolf Hochhuth.

Kultur

Wie antisemitisch ist postkoloniale Israelkritik?

Ein Streit tobt um eine Galionsfigur des Postkolonialismus ist Achille Mbembe Antisemit? Über einseitige Israelkritik und deren Grenze zum Antisemitismus. Und über Rufmord im deutschen Feuilleton.

Kultur

Wie Paris und die USA uns das Lächeln lehrten

Hinter der Maske verschwindet das Lächeln im öffentlichen Raum; wie kam es dorthin? Über verpöntes Zähnezeigen, Monroes Mund, kulturelle Missverständnisse und was uns jetzt Niquab tragende Frauen zeigen können.

Kultur

Roms Untergang ein Werk der Natur?

Pandemien und Klimawandel trugen wesentlichzum Ende des Römischen Reichs bei. Wie, schildert US-Historiker Kyle Harper im Buch Fatum.

Kultur

Coronasprech: Mit Skyperos in die Korontene

Neue Wörter bringt die Krise: Von der tschechischen Pyjamaschule über französische Trinksitten bis hin zu den wiederentdeckten heebijeebies. Und von der Macht der Menschen über (verordnete) Wörter.

Kultur

Israelischer Autor Nevo: Ich wurde gebeten, mich zu zensurieren

Der Schriftsteller Eshkol Nevo sieht Israels Demokratie in Gefahr, trinkt sich Wien gern noch schöner und verrät, wie er die Coronaregeln bricht - ein Gespräch.

Kultur

Wahr ist - Dracula starb nie

Vom rumänischen Pfähler, Homosexualität in London und der steirischen Vampirgräfin: Noch nie erfuhr man so viel rund um Bram Stokers Dracula.

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Wo Jelinek einst als Teenager fluchte

Dort, wo Elfriede Jelinek ihr Orgelstudium beendete, werden jetzt ihre Texte erkundet: Ein außergewöhnlicher Forschungsverbund führt nämlich Kunst und Wissenschaft zusammen.

Kultur

Sex im Fauteuil, mit und ohne Pandemie

Kein Möbelstück wird in der Coronakrise so beschworen wie das Sofa: Warum persischer Sitzkomfort nach Europa kam, das Lotterbett ausstarb und Freuds Couch keine war. Kleine Sprach- und Kulturgeschichte eines Sitzmöbels.

Kultur

Die Macht eines einzigen Ostereis

Lebensgefährliche Osterabfälle, Pestlöffel und die Suche nach dem inexistenten Ei: Wie (kreativ) man unter schwierigsten Umständen schon Ostern feierte. Und warum Kepler festhielt, dass das Fest kein Planet ist.

Kultur

Der Corona-Roman, der von einem Toten kommt

Alle Welt liest jetzt Die Pest, ab heute auch österreichische Prominente von Ambros bis Jelinek - der Grund dafür ist paradox: Warum Camus' Schreckensszenario über die endlose Epidemie so hilft.

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