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Googles Corona-Rückblick: Das hat Österreich und die Welt beschäftigt

Coronavirus in Groszbritannien, Eindruecke aus London February 22, 2021, London, United Kingdom: A man wearing a face mask
imago images/ZUMA Wire
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„Was für ein Tag ist heute", war unter den häufigsten Fragen im Corona-Jahr. Selbst das Wetter wurde vom Coronavirus abgehängt.

„Welcher Tag ist heute?“ Diese Frage haben viele Menschen weltweit im letzten Jahr an Google gerichtet. Dabei wurde auch die seit jeher beliebteste Frage „Wie wird das Wetter“ abgelöst. Grund dafür ist einmal mehr das Coronavirus. Binnen eines Jahres wurde unser Leben wie wir es kannten, völlig über den Haufen geworfen. Das spiegelt sich auch im Online-Verhalten wider. Als nämlich die ersten Fälle in Österreich bestätigt wurden, war noch wenig über das Virus bekannt. Anfang 2020 wurde weltweit nach Symptomen online gesucht, wie lange die zweite Welle dauern wird, bis hin zur Frage, ob es gefährlich ist, Tennis zu spielen. Mit dem Fortschreiten der Pandemie änderte sich nochmals drastisch das Suchverhalten, mit deutlichen regionalen Unterschieden. Ein Überblick.

Was wir alle weltweit miteinander gemeinsam haben, war und ist die Suche nach fundierten Informationen zum Coronavirus. Zu den meistgesuchten Begriffen zählten global etwa "Binge-watching", "Jogginghosen", "Wie trifft man Menschen" und „Streiche für Eltern”.

In den Daten zeigen sich auch deutliche Unterschiede zwischen den Ländern. In Deutschland, Nepal und Österreich wurde am meisten nach dem Wort „Coronavirus“ gesucht, weniger von Interesse war dieses Thema in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien. Hingegen bei der Suche nach „Arbeitslosigkeit“ waren spanische Nutzer an dritter Stelle, überholt von Uruguay und den Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde am öftesten nach „Impfstoff“ im internationalen Vergleich gesucht, gefolgt von Brasilien und Irland. Weltweit haben die Suchen nach dem Impfstoff massiv zugenommen, wie aus der Grafik hervorgeht.

„Masken“ waren in Hongkong, Singapur und Frankreich ein drängendes Thema.

In Österreich waren folgende Fragen am drängendsten 2020:

Wie viele Corona-Fälle sind es in Österreich?
Wie lange dauert Corona?
Wie lange ist Corona ansteckend?
Was kostet ein Corona-Test?
Wie lange dauert ein Corona-Test?
Was ist Coronavirus?
Ab wann ist Corona ansteckend?

Zwischen „Sauerteigbrot“, „Arbeitslosigkeit“ und „Gott“ 

In den Märzwochen des ersten Lockdowns in Österreich war nach dem Klopapier plötzlich Germ nirgends mehr zu haben, weil Menschen plötzlich anfingen, selber Brot zu backen. Und das Wissen um die Zubereitung holten sie sich aus dem Netz, über Google. Eine der häufigsten Suchanfragen war „Wie mache ich Sauerteigbrot“. Menschen wollten aber auch lernen, sich selber die Haare zu schneiden und ganz vorne mit dabei: „Wie nähe ich eine Maske?"

Wie sich die Pandemie verändert hat, so auch das Suchverhalten der Nutzer.(c) Google

2020 war nicht nur deswegen außergewöhnlich in Bezug auf Suchanfragen. Denn nicht nur waren wir bemüht, neue Dinge zu lernen, um uns zu beschäftigen. Wir haben auch viel nach sportlichen Beschäftigungen für Indoor und Outdoor gesucht. Ungewöhnlich viel wurde auch nach „Gott“, „Glücklich sein“ und „Einfühlsamkeit“ gesucht. Mehr denn je wurde 2020 nach „Hoffnung" gesucht.

Bei all der Selbstoptimierung hatte die Pandemie auch fatale wirtschaftliche Folgen, wie sich in den Suchanfragen deutlich zeigt. Begriffe wie „Hunger", „Arbeitslosigkeit", „Mietnachlass" oder „Essensausgabe" weltweit unvergleichlich oft gesucht. 

Google nennt keine absoluten Zahlen bei den Suchanfragen. Stattdessen werden die Daten immer in Relation zum gesamten Suchvolumen dargestellt. Das heißt, man sieht, welchen Anteil an allen Suchen ein bestimmter Begriff zu einem bestimmten Zeitpunkt eingenommen hat. Damit lassen sich verschiedene Begriffe gut miteinander vergleichen.