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WhatsApp: Wie der Dienst ab 15. Mai funktioniert

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Fotos schicken telefonieren oder Nachrichten schicken. Für AGB-Verweigerer wird WhatsApp eingeschränkt.APA/AFP/LUDOVIC MARIN
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Am 15. Mai treten die neuen Nutzungsbedingungen in Kraft. Wer ihnen widerspricht, wird sich auf einen einseitigen Messenger-Dienst einstellen müssen, bevor er völlig unbrauchbar wird.

WhatsApp hält am Plan fest, am 15. Mai die Nutzungsbedingungen zu ändern. Jene Nutzer, die diesen nicht zustimmen wollen, werden sich mit einem sehr einseitigen Dienst zufrieden geben müssen.

Selbst die Exodus-Stimmung, die viele WhatsApp-Nutzer zu anderen Messenger-Diensten trieb, hält WhatsApp nicht davon ab, die Daten mit der Mutterfirma Facebook zusammenzulegen. Das Hinauszögern von Februar auf Mai war offenbar Zugeständnis genug.

Dass Facebook auf die Daten von Whatsapp-Nutzern zugreift, ist nicht neu. Obwohl das soziale Netzwerk den Wettbewerbshütern bei der Übernahme 2014 hoch und heilig versprochen hatte, die Unternehmen getrennt zu halten, teilte Whatsapp ab 2016 bestimmte Informationen, wie etwa die Telefonnummer seiner Nutzer mit Facebook. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte sein zentrales Versprechen gegenüber den Kartellwächtern gebrochen.

Wie sieht die Nutzung künftig aus?

Stimmt man den Nutzungsbedingungen zu, bleibt vordergründig alles beim Alten. Verwehrt man dem Dienst das Häkchen, kann man lediglich noch Anrufe und Nachrichten empfangen. Beantworten wird aber nicht mehr möglich sein - "für eine kurze Zeit".

WhatsApp stellt damit gleich klar, dass auch diese Funktion nicht auf Dauer freigeschaltet bleiben wird und der Dienst auf absehbare Zeit unbrauchbar wird.