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Gestaltung

Uhrendesigner: Sensoren der Jetztzeit

Weitblick. Der ­Wahl-New-Yorker Stefan Sagmeister denkt aktuell über Langzeitthemen nach.
Weitblick. Der ­Wahl-New-Yorker Stefan Sagmeister denkt aktuell über Langzeitthemen nach.Beigestellt
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Designer agieren zwangsläufig nah an der verstreichenden Zeit. Die Gestaltung von Uhren stellt darum für manche eine speziell reizvolle Aufgabe dar.

Eine Position, die Skeptiker in der Uhrenbranche bezüglich möglicher Kooperationen mit Kreativen beruhigt haben dürfte, nahm einst der Bauhaus-Absolvent Max Bill ein. Das von ihm angestrebte Ergebnis in der Gestaltung einer Uhr beschrieb er mit folgenden Worten: „So zeitlos, wie das eben gehen würde, ohne die Zeit zu vergessen.“ Und wirklich gelang ihm mit der 1956 für Junghans geschaffenen Küchenuhr, gefolgt von einer Tischuhr und Armbanduhren, die es weiterhin gibt und die laufend aktualisiert werden, eine beeindruckende Serie von Klassikern. Sie scheinen, indem sie sie messen, beinah der Zeit enthoben zu sein.Sofort wiedererkennbar ist dabei Bills Gestaltung der Ziffer „4“, die bis heute auf Junghans-Zifferblättern prangt.