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Porträt

Designstudio Lucy D: Pingpong und Porzellan

Der Alltag verträgt eindeutig mehr Poesie, meint das Designstudio Lucy D. Aber auch Leuchten, die man im Brennofen zum Scheinen bringt.

Am Zusammenfluss, da liegen ja die schönsten Städte. In Österreich hat sich  unter anderem Steyr auf dieser Liste eingeschrieben. Doch nicht nur der Fluss Steyr und die Enns fließen hier ineinander, sondern auch so einiges mehr: ein ziemlich markantes industrielles Erbe, eine stark spürbare handwerkliche Tradition und ein kreatives Milieu, das man dann und wann auch nach außen stülpen muss, damit man es wahrnimmt. Etwa mit Initiativen wie den „Open Studios Steyr“, die die Designerin Barbara Ambrosz in diesem Jahr zum dritten Mal mitkonzipiert – diesmal auch im Kontext der oberösterreichischen Landesausstellung, die sich ab Ende April mit „Arbeit. Wohlstand. Macht“ im Titel überschreibt. In einer Szenografie, die Mittelalter, Industrialisierung und Naturlandschaft gemeinsam gezeichnet haben, skizziert Ambrosz mit ihrer Studio-Partnerin Karin Santorso auch einige Zukunftsszenarien mit, vor allem jene, die Produkte und Interieurs vor sich haben. Als Studio „Lucy D“, das sie 2003 gegründet hatten, sind die beiden gedanklich und kreativ verbundener denn je. Auch wenn sie sich räumlich voneinander wegbewegt haben. „Die Trennung hat uns zusammengeschweißt. Wie wir die kreative Distanzbeziehung managen, das hatten wir schon nach einem Mittagessen geklärt“, erzählt Ambrosz, „im Grunde hat uns die räumliche Trennung auf ein anderes gestalterisches Niveau gebracht.“