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Online-Theaterfestival "Zoom in" mit Wiener Kollektiv Nesterval

"Goodbye Kreisky"
"Goodbye Kreisky"Lorenz Tröbinger
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Von 15. bis 17. April rückt das dreitägige Theater-Festival "Zoom in" die Freie Szene in den Fokus.

Die Coronapandemie hat viele Künstlerinnen und Künstler den digitalen Raum entdecken lassen. Was sich diesbezüglich im Theaterbereich getan hat, versucht "www.nachtkritik.de" mit einem eigenen Festival abzubilden. Von 15. bis 17. April bietet das Internet-Theaterfeuilleton mit "Zoom in" ein dreitägiges Event, bei dem allen voran die Freie Szene in den Fokus gerückt wird. Mit dabei ist auch das Wiener Kollektiv Nesterval.

"Seit mehr als einem Jahr gehen die Theater in der Coronakrise online und entdecken und entwickeln dort neue Bühnen und Formate", heißt es am Montag in der Ankündigung zum Festival. Die innovativsten Netztheater-Produktionen hätten demnach freie Gruppen auf die Beine gestellt, da sie bereits vor dem Ausbruch des Coronavirus über einen "Wissensvorsprung" verfügt hätten, der noch ausgebaut wurde. Illustriert werden soll das mit sechs Gastspielen, die "den aktuellen Stand im Netztheater" zeigen.

Nesterval ist dabei mit "Goodbye Kreisky" vertreten, das Ende November des Vorjahres seine digitale Premiere erlebte. Weiters im Aufgebot finden sich Laura Tontsch & Co mit "Der Kult der toten Kuh" (Festival Edition), vorschlag:hammer mit "Twin Speaks", die Produktion "A Room of Our Own" von Swoosh Lieu, "Brigitte Reimann besteigt den Mont Ventoux" von Marlene Kolatschny und Jan Koslowski sowie punktlive mit "werther.live".

Ergänzend finden auch Workshops zu rechtlichen Fragen sowie dramaturgischen und technischen Aspekten das Netztheater betreffend statt. Ebenfalls geplant sind Künstler:innen-Gespräche und zwei Diskussionspanels zu "Plattformen und Paywalls" sowie "Netztheater als Guerillatheater". Eine Anmeldung für diese Programmpunkte sowie die Produktionen selbst ist erforderlich.

Info

Festival "Zoom in" von 15. bis 17. April unter www.nachtkritik.online (Freischaltung erfolgt erst); www.nachtkritik.de

(APA)