Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Deutschland

Preise für Wohnimmobilien weiter stark gestiegen

Häuserpreise legten im vierten Quartal um bis zu 12,1 Prozent zu

Der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland setzt sich trotz der Coronakrise ungebremst fort. Im vierten Quartal 2020 waren Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt um 8,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Es war der stärkste Preisanstieg seit dem vierten Quartal 2016 mit damals durchschnittlich 8,4 Prozent.

Gegenüber dem dritten Vierteljahr stiegen die Preise für Wohnungen und Häuser Ende 2020 um durchschnittlich 2,6 Prozent. Besonders deutlich verteuerten sich zum Jahresende Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Häuserpreise in den sieben größten Metropolen - Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf - stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,1 Prozent. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen legten sie um 11,0 Prozent zu, in dichter besiedelte ländliche Kreise um 9,8 Prozent.

Die Nachfrage nach Wohnraum wird befeuert von niedrigen Bauzinsen. Sie ist besonders groß in den Ballungsräumen. Die Statistiker beobachteten aber auch deutliche Preissteigerungen in anderen Gegenden. Das zeigte sich vor allem bei Eigentumswohnungen, die sich am stärksten in dichter besiedelten ländlichen Kreisen (plus 8,9 Prozent) verteuerten. Am geringsten fiel der Preisanstieg hier in städtischen Kreisen aus (5,7 Prozent).

(APA)