Bilanz

Batteriekonzern Varta hat 2020 seinen Gewinn nahezu verdoppelt

Firmengebäude von Varta in Deutschland.
Firmengebäude von Varta in Deutschland.
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Das Unternehmen des österreichischen Investors Michael Tojner profitiert vom Boom bei kabellosen Köpfhörern. Die Aktie zieht vorbörslich deutlich an.

Dem deutschen Batteriekonzern Varta des österreichischen Investors Michael Tojner hat das starke Wachstum im vergangenen Jahr auch unter dem Strich ein dickes Gewinnplus beschert. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn kletterte um rund 90 Prozent auf 95,4 Mio. Euro, wie das MDAX-Unternehmen am Mittwoch in Ellwangen mitteilte.

Varta profitiert insbesondere vom Boom bei kabellosen Kopfhörern - bei den dafür verwendeten Lithium-Ionen-Akku-Knopfzellen ist der Konzern nach eigenen Angaben Weltmarktführer und baut die Produktion dafür weiter aus.

Zudem hat Varta im vergangenen Jahr wieder die Haushaltsbatterien für Endverbraucher unter anderem mit dem Markennamen Varta übernommen. Der Umsatz stieg 2020 wie bereits bekannt um 140 Prozent auf 870 Mio. Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte mit 147 Prozent auf 241 Mio. Euro noch etwas stärker zu als im Februar mitgeteilt (239 Mio. Euro). Den Ausblick auf das laufende Jahr bestätigte das Management.

(Apa/red.)

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