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Die Franzensburg ist mit der Fähre oder zu Fuß über die gotische Brücke erreichbar.
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Schloss Laxenburg

Im heimischen „Disney-Schloss“ duftet es nach frischem Bärlauch

Der Schlosspark Laxenburg hat für Familien einiges zu bieten – und ist täglich geöffnet. Wer das „Haus der Laune“, Maria Theresias „Grünes Lusthaus“, den Concordia-Tempel und die Franzensburg im 280 Hektar großen Park persönlich erleben will, sollte sich einige Stunden Zeit nehmen.

Vögel zwitschern, Kinder lachen und die Blumen öffnen eine Blüte nach der anderen: In Laxenburg, nur eine halbe Stunde Busfahrt und zehn Minuten Fußweg vom Wiener Hauptbahnhof entfernt, ist der Frühling angekommen. Die festliche Saisoneröffnung mit Konzert und Pferde-Show bleibt heuer aus, immerhin ließ sich der Bärlauch aber nicht von Corona davon abhalten, rechtzeitig bereit für die Ernte zu sein. Und Abstandhalten ist im Schlosspark ein Kinderspiel.

„An sonnigen Tagen haben wir zwischen fünf- und siebentausend Besucher“, sagt Robert Dienst, einer der beiden Geschäftsführer der Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft zur „Presse am Sonntag“. Auf dem insgesamt zehn Kilometer langen, asphaltierten Wegenetz verteilt sich diese Menschenmasse aber gut. Autos sind hier kaum zu sehen und hören – wenn, dann fährt ein Bediensteter mit einem Elektrofahrzeug durch. Die Wagen der Gäste müssen draußen bleiben, die Hunde dürfen mit. „Viele Kinder lernen im Schlosspark das Fahrradfahren“, sagt Diensts Kollege, Alois Aschauer. Die Erlaubnis, hier Fahrrad zu fahren, bleibt allerdings Kindern bis sechs Jahre vorbehalten: Immerhin gibt es unter anderem Rehe, Hasen und seltene Vögel wie Reiher und Kormorane, die ihre Ruhe benötigen. „Das ist durchaus alles erlebbar, wenn man sich vernünftig verhält“, sagt Aschauer und zeigt wenige Minuten später auf einen Buntspecht, der gerade auf den Ast eines Baumes klopft.