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Welt-Roma-Tag

Warum Corona die Roma besonders hart trifft

Die größte Minderheit auf dem Balkan gerät immer mehr an den Rand der Gesellschaft: Die Pandemie hat die Existenznöte der Roma verschärft. Ein Besuch bei den Müllsammlern von Bangladeš am Rande von Novi Sad.

Bangladeš ist nicht weit. Doch kaum jemand der 340.000 Einwohner von Novi Sad hat sich jemals in die nur acht Kilometer vom Zentrum entfernte Siedlung verirrt. Hinter dem Zollamt führt ein mit Schlaglöchern übersäter Feldweg an das vergessene Ende der serbischen Stadt. Die gedrungenen Backsteinbauten seien „nicht für Menschen, sondern für Rinder und Schweine“ errichtet worden, berichtet der Familienvater Fadil Grekoli, während er über die Pfützen in den nicht asphaltierten Gassen von Bangladeš stakt: „Wir lebten hier fast 40 Jahre lang ohne Strom- und Wasseranschluss.“