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Globalisierung

Der Welthandel feiert neues Allzeithoch

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Auch wenn die Händler stöhnen: In der Pandemie kauften Menschen eher Waren als Dienstleistungen.APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS
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Trotz Lockdowns werden schon wieder mehr Güter gehandelt als vor der Krise. Der Welthandel floriert. Über das fulminante Comeback eines Totgesagten.

Wien. Im April vergangenen Jahres herrschte Schockstarre in den Unternehmenszentralen. Die gesamte Welt war im Lockdown, die Lieferketten kaputt, der europäischen Industrie gingen die Teile aus. Heute ist die Lage auf den ersten Blick ähnlich: Autohersteller bekommen keine Halbleiter, im März litten so viele Industriebetriebe in der Eurozone unter Lieferengpässen wie nie zuvor. Dazu die dramatischen Bilder vom blockierten Suezkanal. Man könnte meinen, der Welthandel sei immer noch am Boden. Doch die Realität sieht – zum Glück – anders aus.

Wenn Europas Unternehmen heute über lange Lieferzeiten stöhnen, dann liegt das nicht an gestörten Lieferketten, sondern schlichtweg an der Tatsache, dass die Fabriken nicht mehr nachkommen, die überbordende Nachfrage zu stillen. Der Welthandel floriert – mehr als je zuvor.