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Raubkunst

Benin-Bronzen: Der König wollte nie alles zurück

Was bleibt, was geht? Hofzwerge (14./15. Jh.) aus der Sammlung des Weltmuseums Wien.KHM–Museumsverband
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Bald wird die Debatte um die Rückgabe geraubter Benin-Bronzen Österreichs Politik erreichen. Barbara Plankensteiner, einst leitend im Weltmuseum, kennt die internationale Causa wie nur wenige: „Jetzt geht alles sehr schnell“, sagt sie im „Presse"-Gespräch.

Was passiert mit den Benin-Bronzen, die 1897 bei einer britischen Strafexpedition aus dem Königspalast von Benin im heutigen Nigeria geraubt wurden und in mehreren europäischen Museen landeten, unter anderem in Wien? Das Weltmuseum beherbergt mit 90 Objekten eine der größten Benin-Sammlungen Europas. Spätestens wenn im Juli US-Kunsthistoriker Jonathan Fine die Leitung übernimmt, wird die österreichische Politik um Restitutionsfragen nicht mehr herumkommen.