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Interview

Hermann Schützenhöfer: „Laufend sprachliche Grenzüberschreitungen“

In der Gesellschaft hat sich viel Beliebigkeit eingenistet. Für zu viele Menschen ist die eigene Befindlichkeit das Maß aller Dinge geworden", sagt Hermann Schützenhöfer.
In der Gesellschaft hat sich viel Beliebigkeit eingenistet. Für zu viele Menschen ist die eigene Befindlichkeit das Maß aller Dinge geworden", sagt Hermann Schützenhöfer.(c) ERWIN SCHERIAU / APA / picturedesk.com (ERWIN SCHERIAU)
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Der Vorsitzende der LH-Konferenz warnt vor Verrohung der Sprache und mahnt angesichts der bevorstehenden Öffnungen vor Euphorie und Übermut.

Die Presse: Herr Landeshauptmann, wie kommentieren Sie den einmaligen Vorgang, dass es der Aufforderung des Verfassungsgerichtshofs an den Bundespräsidenten bedurfte, dass der Finanzminister Unterlagen herausgab? Soll dies parteiintern Konsequenzen haben?

Das macht natürlich kein gutes Bild.

Wie beurteilen Sie die jüngsten Ereignisse in Tirol, die beiden überraschenden Rücktritte von ÖVP-Regierungsmitgliedern?

Das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, der Günther Platter hat mir in einem Gespräch gesagt, dass die Wirtschaftslandesrätin schon vor längerer Zeit gesagt hat, sie möchte sich neu orientieren. Warum und wieso das mit dem Gesundheitslandesrat war, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß nicht, ob das eine Folge der Turbulenzen oder ob das geplant war.

Am Donnerstag waren selbst Parteifreunde in Tirol von den Ankündigungen überrascht.

Also, was da vor sich gegangen ist, weiß ich nicht.

Sie sind zuletzt auch dafür eingetreten, dass während des Lockdowns Polizeikontrollen auch in Privaträumen durchgeführt werden. Die Bundespolitik hat sich da dagegengestellt. Was sagen Sie dazu?