Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Theater

Eine Nabelschau der Lockdown-Geschädigten

Thomas (Thomas Kolle) trägt die Unterwäsche seiner Freundin, die ihn verlassen hat, obwohl er doch „ein durchaus profeministischer Mann“ sei.Gerhard Breitwieser
  • Drucken

Das Aktionstheater Ensemble ergründet mit vier Monologen, wie die Einsamkeit Menschen zusetzt.

Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Er kann in der Einsamkeit funktionieren und sogar zufrieden sein – doch um wirklich aufzublühen, braucht er andere Menschen: Das ist eine Erkenntnis, die man aus dem neuen Stück des Aktionstheater Ensembles, das am Mittwoch im Meidlinger Werk X uraufgeführt wurde, ziehen kann. Martin Grubers Formation, die sich als „Theater-Eingreiftruppe“ begreift, weil sie gesellschaftliche Entwicklungen in Stücke packt, noch während sie passieren, nimmt sich diesmal eines Konzepts an, das hoffentlich schon wieder überwunden ist – und erzählt von den menschlichen Folgen einer Zeit, in der wir auf uns selbst zurückgeworfen waren.