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Forschungsfrage

Wie lernt man englische Redewendungen leichter?

(c) imago/United Archives International
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Das Gehirn folgt zwei Prinzipien: Einprägsamkeit des Inputs und Wiederholung sind wichtig. Oft helfen Bilder, um Assoziationen herzustellen.

Während es in Österreich aus Kübeln schüttet, regnet es auf Englisch „cats and dogs“, Katzen und Hunde. Wie merkt man sich so ungewöhnliche Redewendungen in einer Fremdsprache? „Es geht immer um die Aktivierung von Neuronen, die Lernen und Erinnern im Gehirn abbilden. Da kommt es auf zwei Dinge an: Die Einprägsamkeit des Inputs und die Wiederholung dessen“, sagt Alexander Onysko vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der Uni Klagenfurt.

Er untersucht, wie beim Erlernen einer Zweitsprache schwierige Elemente besser klappen. Denn gerade die auf den ersten Blick unverständlichen Ausdrücke zeugen beim Gebrauch dann von hoher Sprachkompetenz. „Wir konzentrieren uns auf das Lernen aus Distanz, also mit Büchern oder Hilfsmitteln – und nicht im direkten Kontakt mit Sprechenden“, sagt Onysko. Denn ein Ziel des Teams sind Ratgeber oder Manuals, die Lehrmaterialien verbessern sollen.