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Interview

Hinterhäuser: "Ein Werk wie Elektra kann kathartische Wirkung haben"

„Da werden Extremwerte abgetastet“: Markus Hinterhäuser, seit 2016 Festspielintendant.
„Da werden Extremwerte abgetastet“: Markus Hinterhäuser, seit 2016 Festspielintendant.[ SF/Leo Neumayr]
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Salzburgs Intendant, Markus Hinterhäuser, über Festspiel-Programme und die Trivialität aktueller Bezüge.

Die Presse: Unser Gespräch findet in einer Zeit statt, die Sie sich eigentlich freigehalten haben, um für einen Ihrer Auftritte als Pianist bei den Festspielen zu üben. Wann gibt der Festspielchef dem Festspielkünstler frei?

Markus Hinterhäuser: Diese Zeit kommt dem Intendanten auch zugute. Da gehe ich in den dritten Stock des Festspielhauses. Da stehen sehr gute Klaviere. Dann mach' ich die Tür zu, nehme kein Telefon mit und bin für ein, zwei Stunden ganz allein.

Und das gelingt Ihnen wirklich, so ganz „der Welt abhandenzukommen“? Immerhin häufen sich ja die Termine für den Intendanten, ein paar Tage vor Beginn der Festspiele. Und dass Sie selbst hier auch als Pianist auftreten . . .