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Interview

Magnus Brunner: „Bei manchen Dingen sind es leider grüne Alleingänge“

APA
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ÖVP-Staatssekretär Magnus Brunner kritisierte die grüne Klimaschutzministerin zuletzt öffentlich. Statt Verboten will er schnellere Projekte.

Sie wollen Umweltverträglichkeitsverfahren (UVP) auf zwei Jahre verkürzen, um den Ausbau von erneuerbaren Energieträgern zu beschleunigen. Warum sollte die grüne Umweltministerin, Leonore Gewessler, auf Sie hören?

Magnus Brunner: Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Generation. Wenn wir ihn ernst nehmen, dann brauchen wir mehr Geschwindigkeit. Ich habe 13 Jahre Erfahrung in der Energiewirtschaft. Deshalb weiß ich, wie schwierig es ist, Projekte umzusetzen. Wir haben nur mehr neun Jahre Zeit, um unsere Ziele zu erreichen (100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2030, Anm.). Wenn wir das schaffen wollen, müssen wir schneller werden.

Der oberösterreichische grüne Landesrat Stefan Kaineder sprach zuletzt von ÖVP-„Betonschädeln“. Wer genau ist denn damit gemeint?

Der Umweltschutz wird bei uns sehr, sehr wichtig genommen, deshalb brauchen wir schnellere Verfahren, und keine Politik im stillen Kämmerchen. Das EAG (Erneuerbaren-Ausbaugesetz, Anm.) ist ein super Paket, aber jetzt müssen wir es auf den Boden bringen.