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Konjunktur

Chinas Wirtschaft schwächelt im August

Wegen Null-Covid-Strategie ist in China das Wachstum weniger stark als erwartet.

Der Aufschwung der chinesischen Wirtschaft hat im August an Fahrt verloren. Wie das Pekinger Statistikamt am Mittwoch mitteilte, wuchsen die Umsätze im Einzelhandel nur noch um 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Industrieproduktion legte um 5,3 Prozent zu. Beide Werte blieben hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Vor allem durch den größten Ausbruch des Coronavirus seit einem Jahr mit der gefährlichen Delta-Variante hatte Chinas Wirtschaft zuletzt etwas an Dampf verloren. Die zweitgrößte Volkswirtschaft verfolgt eine Null-Covid-Strategie. Selbst auf kleine Ausbrüche wird mit strikten Maßnahmen und Einschränkungen reagiert.

Auch wenn die Erwartungen zuletzt etwas zurückgeschraubt worden waren, rechnen Experten in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum in China von mehr als acht Prozent. Im ersten Quartal wuchs die Wirtschaft kräftig um 12,7 Prozent - vor allem wegen der niedrigen Vergleichsbasis im Vorjahr kurz nach dem Ausbruch des Virus. Die Regierung hat für dieses Jahr ein Wachstumsziel von "mehr als sechs Prozent" vorgegeben. Im vergangenen Jahr erlebte China wegen der Pandemie nur ein Wachstum von 2,3 Prozent.

(APA/dpa)