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MQ Vienna Fashion Week

Eine Modewoche als Herkulesakt

Finale beim ersten Defilee der MQ Vienna Fashion Week.
Finale beim ersten Defilee der MQ Vienna Fashion Week.(c) Thomas Lerch
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Bei der Eröffnung der Wiener Modewoche wurde je ein Modell von allen teilnehmenden Labels gezeigt: Zu wenig, um einen Eindruck von der Ästhetik der einzelnen Designer zu vermitteln, aber genug, um Neugier auf die eine oder andere Position zu wecken.

Dass es heuer, bei der 13. Auflage, besonders viel Kraft kostete, die MQ Vienna Fashion Week auf die Beine zu stellen, war dem Veranstalterinnentrio bei der Eröffnung am Montagabend ein wenig anzumerken. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir das diesmal schaffen“, sagte Elvyra Geyer in ihrer Rede. Koorganisatorin Maria Oberfrank betonte die Bedeutung der öffentlichen Geldgeber: „Ohne diese Partner würde es diesmal keine Fashion Week geben“, sagte sie und dankte der Stadt Wien, der Kultursektion des Bundes und dem Bezirk Neubau. Es galt, erfinderisch zu sein und das Abspringen vieler privater Sponsoren auszugleichen.

(c) Thomas Lerch

Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler hob die Verdoppelung der finanziellen Unterstützung hervor, und erneuerte ihren aus vergangenen Jahren bekannten Appell: „Kaufen Sie Mode aus Wien, kaufen Sie Mode aus Österreich!“ Wie diese aussehen kann, bekam das geneigte Publikum dann bei einer etwas karg inszenierten Show vorgeführt – was in Anbetracht der Umstände wirklich nicht zu bekritteln ist. Gezeigt wurde je ein Modell von allen 30 Labels, die noch bis Ende der Woche Kollektionen vorführen: Zu wenig, um einen Eindruck von der Ästhetik der einzelnen Designer zu vermitteln, aber genug, um Neugier auf die eine oder andere Position zu wecken.

(c) Thomas Lerch

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